|
Band: Gelgia Caduff - Pythoness Album: From Genesis to Decay Spielzeit:44 Min. Plattenfirma:Thunderdome/ Non Stop Music, Zürich Homepage: www.gelgiacaduff.ch oder www.myspace.com/gelgiacaduff Wertung: 5,5 „From genesis to decay“- eine monumentale Rockoper. Da ist man als Hörer natürlich gespannt, was einem bei so einem Album erwartet und wer hinter diesem Projekt steckt. Es sind die Schweizer Pythoness: das sind im Grunde die Sängerin Gelgia Caduff, die bereits im frühen Kindesalter auf den Brettern, die die Welt bedeuten stand und hier die Hauptrolle als Delilah übernimmt, G. Mastrogiacomo, der hier als Samson fungiert, Sylvia Heckendorn als Gaia; dazu braucht man natürlich auch Musik, die wird von Martin Tanner (Gitarre), Daniel Costantino (Gitarre), Georg Enk (Cello), Andi Knaus (Keyboards und Soundeffekte), Oliver Sonns (Bass) und Roman Scherrer (Schlagzeug) geliefert. Ein Konzertbesuch ist sicher lohnenswert, bekommt man zu den Audio-Eindrücken zudem noch eine Bauchtänzerin (Anthea Bischof) präsentiert. Nun aber zur Musik: die insgesamt 12 Songs erzählen die Geschichte von Samson und Delilah -zwei Bibelfiguren, die ähnlich wie Romeo und Julia ihre Liebe zueinander nicht leben können, mit modernem Kontext. „Die Rockoper gibt mir die Möglichkeit, als Musikerin zurückzustehen und die Geschichte in den Vordergrund zu setzen“, sagt Gelgia. Das Ganze kann mit einem Märchen verglichen werden, auch die Bühnenshow trägt dazu bei: Videoanimation, Lichtshow, Tänzer und Schauspieler. Doch die Musik ist leider etwas zu kurz gekommen. An die Stimme der Sängerin, die an die hauchige Stimme von Ex-Spicegirl Mel C erinnert, muss man sich erst mal gewöhnen und musikalisch sind keine Highlights zu erkennen. Obwohl das Album gut gemacht ist, sind die 12 Nummern einfach zu lang und eintönig. Empfehlenswert für alle, die auf ruhigen Soft-Rock mit dünner Frauenstimme stehen. Franziska
|