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Band: Fury In The Slaughterhouse Album: NIMBY (Not In My Back Yard) Spielzeit: 54:28 min Plattenfirma/ Vertrieb: SPV GmbH Vergleichbare Bands: Fury In The Slaughterhouse Wertung: 6 Wahrscheinlich bin ich mit all zu hohen Erwartungen an dieses Album herangegangen. Schließlich liefen die letzten Veröffentlichungen der Jungs in meinem CD Player auf Dauerrotation. Selbiges habe ich mit „NIMBY“ auch versucht. Doch auch nach einem Dutzend Durchläufen springt der berühmte Funke bei mir nicht über. Zu bieder erreichen die Kompositionen meine Ohren. Es sind ein Paar einigermaßen gute Songs wie der Gute Laune Macher „V.I.P.“ oder das eher düstere leicht an U2 angelehnte „Warchild“ enthalten, aber auch hier werde ich das Gefühl nicht los, ähnliches schon mal besser gehört zu haben. Den Songs fehlt einfach der Charakter. Es klingt fast belanglos wie Sänger Kai Wingenfelder zum Beispiel „Goodbye So Long“ trällert. Dieses Album hat keinen roten Faden, ist weder Fisch noch Fleisch. Mal depressiv angehaucht und ein wenig REAMONN schimmert durch, dann wieder ein „shalala“-Refrain. Aber alles irgendwie ziellos. Besonders die als erste Singleauskopplung veröffentlichte Coverversion von „Protection“ (FISHER Z) hat wenig Hitpotenzial. Insgesamt nicht wirklich schlecht, aber von FURY IN THE SLAUGHTERHOUSE war ich anderes gewöhnt.
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