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Band: Fozzy Album: Remains Alive & Chasing The Grail 2CD Special Edition Spielzeit: 69:34 min & 65:00 min Plattenfirma/ Vertrieb: Edel/ear Homepage: www.fozzyrock.com VÖ: 01.07.2011 Wertung: 7,5 von 10
Im April letzten Jahres erschien eigentlich mit „Chasing The Grail“ das vierte Studioalbum von FOZZY, die mit ehemaligen STUCK MOJO Musikern bestückt rund um den Profiwrestler Chris Jericho als Frontmann seit einigen Jahren ihr Unwesen treiben. Da dieses jedoch nur als Import erhältlich war, haben sich Edel Records entschlossen, das Teil endlich in Europa auf den Markt zu werfen. Zu „Chasing The Grail“ könnt ihr einfach nach unten scrollen, dort steht bereits mein vollständiges Review der Scheibe aus dem letzten Jahr. Doch Edel haben sich dann doch noch etwas einfallen lassen: Um die lange Wartezeit zu entschuldigen (oder einfach mal wieder einen Mehrwert zu bieten), packen sie das bisher nur digital veröffentlichte Livealbum „Remains Alive“ einfach mit dazu und der Käufer erhält somit 2 Alben zum Preis von einem. Schöne Sache, finde ich. Also werde ich noch ein paar Worte zu dieser Scheibe verlieren. Aufgenommen wurde das Album am 10. September 2005 in Brisbane, Australien und ich war von der guten Soundqualität wirklich überrascht. Trotzdem hat man nicht das Gefühl, als wäre viel im Studio nachbearbeitet worden. Falls man also nachbearbeitet hat, dann sehr gut, haha. Insgesamt 13 Stücke gibt es zu hören, wobei der Hauptaugenmerk verständlicherweise auf dem damals aktuellen Werk „All That Remains“ kriegt. Und wie ich bereits mal erwähnt hatte, hat mir eben jenes Werk eigentlich nicht gefallen. Live muss ich gestehen, dass mir beispielsweise „Nameless Faceless“ tatsächlich besser als auf dem Studioalbum gefällt. Da FOZZY ja auch als Coverband angefangen haben, sind auch einige Stücke hier zu hören, wobei JUDAS PRIESTs „Freewheel Burning“ unbedingt wieder gestrichen werden sollte, den Chris Jericho kann die hohen Töne einfach nicht und das hört man: Er ist eben kein ROB HALFORD. Auch KROKUS „Eat The Rich“ weckt bei mir unangenehme Gefühle, für mich als KROKUS Fan kaum ertragbar. Als Entertainer ist Chris Jericho natürlich ganz gut, die typisch amerikanischen Ansagen nerven mich aber ehrlich schon. Das Dumpfbackengequatsche kann man sich echt sparen. Was bleibt ist also ein halbwegs ordentliches Livealbum, da die Eigenkompositionen sich doch manches Mal ganz gut machen, das als Beiwerk zum Studioalbum eine gutes Dessert verspricht. Daher ändert sich auch meine Note nicht.
Tracklist:
Remains Alive: Nameless Faceless Don't you wish you were here Daze of the Week Wanderlust Cruzify Yourself End of Days Freewheel burning Eat the Rich Ignition Feel the Burn With the Fire To kill a Stranger Enemy
Chasing The Grail: Under blackened Skies Martyr no more Grail Broken Soul Let the Madness begin Pray for Blood New Day's Dawn God pounds its Nails Watch me shine Paraskavedekatrjaphobia (Friday the 13) Revival Wormwood
Markus
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