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Band: First Signal Album: First Signal Spielzeit: 46:47 min. Plattenfirma/Vertrieb: Frontiers Records/Soulfood Veröffentlichung: 27.08.2010 Homepage: www.myspace.com/harryhess Wertung: 8 von 10 FIRST SIGNAL ist “the newest Signal” von Ex-HAREM SCAREM Shouter Harry Hess. Zweiter Kopf ist PINK CREAM 69-Bassist Dennis Ward, zudem kommen die Songs von Tom und James Martin (KHYMERA), Erik Martensson (W.E.T.), Ronny Milianowicz (SAINT DEAMON), Robert Sall (W.E.T., WORK OF ART), Mark Baker (SIGNAL, HOUSE OF LORDS) und einigen anderen. Erraten: bei FIRST SIGNAL handelt es sich um ein weiteres Studioprojekt aus dem Hause Frontiers Records. Nun bin ich ja beileibe kein Fan solcher Reißbrett-Eskapaden, aber Ausnahmen bestätigen die Regel, denn wie schon das tolle W.E.T. Project mit Jeff Scott Soto hat auch FIRST SIGNAL wirklich geile Stücke zu bieten, die von Harry Hess wie immer äußerst professionell umgesetzt werden. Das Ziel dieses Projektes war es, den Fans ein Stück HAREM SCAREM zurückzugeben, zu Zeiten, als sie mit dem Debüt oder “Mood Swings” wohl am Besten waren. Aber warum hat man die Band dann überhaupt aufgelöst? Hm. Hört man zwischen den Zeilen der einzelnen Songs, kommen die Trademarks der einzelnen Verfasser mit Kapellen wie KHYMERA oder HOUSE OF LORDS zwar ein wenig an die Oberfläche, aber im Großen und Ganzen kommt das selbstbetitelte Debüt schon ziemlich stimmig daher. Der größte Pluspunkt sind die superben Songs, denn Hämmer wie “This City”, “When You Believe” oder “Yesterdays Rain” reißen den geneigten Fan total aus den Latschen. Natürlich ist die Produktion von Dennis Ward ein Ergebnis seiner langjährigen Erfahrung auf diesem Gebiet, nur dass die Mitmusiker Chris Schmidt (d.), Michael Klein (g.) und Eric Ragno (k.) zu Statisten verkommen (hier sollen sie aber trotzdem zu ihrer verdienten Erwähnung kommen) und die Tatsache, dass man solch tolle Songs sicher nie live erleben kann, stimmt ein wenig nachdenklich. Trotzdem ist diese Scheibe ein Pflichtkauf – nicht nur für HAREM SCAREM Fans! Wäre das hier ein Album einer “normalen” Band, hätte ich auch noch ein Pünktchen oben draufgepackt, was einen Einzug in unsere Hall Of Fame bedeutet hätte. So bleibt aber “nur” eine echt geile Platte, die etwas mit ihrem Plastik-Image zu kämpfen hat, das sollte aber beim Hörgenuss nicht weiter stören. Stefan
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