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Ab sofort präsentieren wir jeden Montag ab
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DJ Oldwoodstock wird euch außerdem mit weiteren Schmankerln einheizen.

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In der Heart N Heavy Sendung des großartigen DJ GeneralCuster. Auch hier heißt es unbedingt reinhören!

Wertung: 9,5 von 10

Es wird Zeit für ein bisschen Dynamit … nämlich danish dynamit! Die dänische Frauenfußball Nationalmannschaft hat die armenischen Gegenspielerinnen, beim Qualifikationsspiel, mit einem 11:0 Schützenfest vom Platz gefegt. Was fällt mir noch zu Dänemark ein? Ach ja, es gibt eine Menge guter Hardrock und Metal Bands in unserem nördlichen Nachbarland. Zu den bekanntesten darf man ruhigen Gewissens „The Master of Gruselmetal“ – KING DIAMOND, MERCYFUL FATE, D-A-D, PRETTY MAIDS, ROYAL HUNT, VOLBEAT, NARNIA, HATESPHERE, MANTICORA und FATE nennen. Und mit der Nennung der letzten Band sind wir auch schon gleich beim Thema. Die Hardrocker veröffentlichen mit „Ghost Of The Past“ ihr sechstes Studioalbum. Mitte bis Ende der '80er Jahre schaffte es die Band, in einem Atemzug mit EUROPE und TREAT genannt zu werden, was mit Sicherheit auf die damalige Scandinavian Rock Welle und den beiden guten Alben „Fate“ und „A Matter Of Attitude“ zurückzuführen war. Auch der vierte Studio-Output „Scratch 'N' Sniff“, nachdem „Crusin' For A Brusin“ enttäuschte, wusste zu gefallen. 1993 lösten sich die Dänen auf und meldeten sich 2006 mit dem Comebackversuch (das Album wurde schlicht auf den Namen „V“ getauft) zurück. Anschliessend wurde es wieder still um die Band und letztes Jahr erschien, mit dem Best Of Album „Best Of Fate – 25 Years 1985 – 2010“, ein weiteres Lebenszeichen der Rocker. Es sind, seit dem letzten Studioalbum, 5 Jahre ins Land gezogen und mir stellte sich, nachdem ich die Promo CD erhalten hatte, die Frage, ob ein weiteres Album der Dänen nötig gewesen ist … JA, ist es! Denn FATE bieten auf „Ghost From The Past“ tollen, mitreißenden und frischen Rock, der meinen CD Player blockiert.

Gegründet wurde die Melodic Rock Band in Kopenhagen von einem gewissen René Krolmark (der unter den Namen Hank Shermann in der Öffentlichkeit auftrat), welcher vorher bei BRATS und MERCYFUL FATE für die Gitarrenarbeit zuständig war. Komplettiert wurde der Act durch Sänger Jeff "Lox" Limbo (Jens Meinert), Bassist Pete Steiner (Peter Steincke) und Schlagzeuger Bob Lance (Bjarne Holm). Die ersten beiden Alben wurden auch von dieser Formation eingespielt. Danach drehte sich das Personalkarussell stetig und ist auch die einzige Konstante in der Bandhistory. Es dürfte auch eine der Hauptursachen gewesen sein, dass FATE bis heute der ganz große Wurf verwehrt blieb. Auch von der Formation, welche 2006 „V“ eingespielt hat, ist nur noch das Originalmitglied Pete Steiner übrig. Seit 2008/2009 hat der Bassist ein weiteres Line-Up um sich gescharrt, welches es fast als Einheit auf „Ghost From The Past“ geschafft hätte. Es gab nur einen weiteren Wechsel 2011 und das war der Platz an der Gitarre (Soren Hoff raus – Torben Enevoldsen rein). Hoffentlich reißt sich die Combo endlich einmal zusammen und bleibt ein bisschen länger zusammen.
Fate 2011 sind:
Dagfinn Joensen – Gesang (seit 2009)
Torben Enevoldsen (SECTION A) – Gitarre (2011 eingestiegen)
Pete Steiner (a.k.a. Peter Steincke) – Bass und Keyboard
Mikkel Henderson (CIRCUS MIND und EVIL MASQUERADE) – Keyboard (seit 2008)
Jens Berglid (IRON FIRE) – Schlagzeug (seit 2008)
Die ganzen Memberwechsel haben sich aber nicht negativ auf die Mucke der Skandinavier ausgewirkt, denn die Band klingt verdammt frisch und bietet eine tolle, mitreißende Mischung aus Hardrock und Melodic Rock/ AOR. Der Sound wird teilweise durch das sehr harte Gitarrenspiel von Enevoldsen dominiert und dürfte dadurch dem typischen Hardrocker ansprechen. Auch Sänger Joensen's leicht raues, powervolles und manchmal äußerst aggressiv eingesetztes Organ gibt dem ganzen einen Touch Schmutz und sorgt dafür das die Band nicht im Lenorsumpf untergeht. Seine Stimme ist in der mittelhohen Tonanlage anzusiedeln. Joensen wagt sich auch in höhere Gefilden und meistert diese Passagen mit Bravour. Das Songwriting ist verdammt stark ausgefallen und kann mit dem Material der Frühphase standhalten, was mit Sicherheit auch Envevoldsen's mitwirken zu verdanken ist.

Beim Opener denkt man sich, dass „Children Of The Night“ ein typischer FATE Song ist. Alle Trademarks sind vertreten. Eine schön klare Stimme, tolle Hooklines und ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen der Gitarre und dem Keyboard animieren zum Mitwippen des rechten Fußes. Moment.... mitten im Song holt Enevoldsen die Axt mal so richtig raus und aus dem, eher dem AOR Genre zuzuordnenen Song, wird ein toller, meldodischer Hardrocker. Dies war nicht nur ein kleiner Ausflug des Gitarristen, sondern zieht sich wie ein roter Faden durch „Ghost From The Past“. Sei es das anschließende „Miracle“, der harte Rocker „Seeds Of Terror“ oder die düstere Nummer „Fear Of The Stranger“, alle 4 Songs verdienen den Titel „Hard AOR Heavy Rock“ und begeistern mich vom ersten bis zum letzten Ton. Ich hatte schon Herzrasen vor lauter Vorfreude auf die nächsten Tracks. Die ergreifende Midtempo-Nummer „At The End Of The Day“ ließ mir das Pippi in die Augen schießen. So eine Nummer habe ich FATE beim besten Willen nicht zugetraut und wüsste ich es nicht besser, hätte ich auf eine Nummer aus der Feder der grandiosen LAST AUTUMN'S DREAM getippt. „All That I Want“ ist wieder ein toller AOR Rocker, bei dem das '80er Jahre Feeling aufkommt. Es gibt natürlich auch etwas für die Herz-Schmerz Fraktion. „Follow Your Heart“ ist eine schöne Ballade geworden, die aufgrund des starken Songwritings, nie belanglos wirkt, sondern über einen schönen und abwechslungsreichen Verlauf verfügt. Das anschließende „Daddy's Girl“ ist FATE in Reinkultur und das Gespann Gitarre/Keyboard kann sich mal so richtig austoben und duellieren. Einfach endlos geil, was uns die beiden Musiker hier bieten. Der Streicherpart am Anfang von „Moving On“ lässt vermuten, dass die Dänen eine weitere Ballade auf das Album gepackt haben, aber weit gefehlt! Hinter dem Song verbirgt sich ein moderner, in midtempo gehaltener Heavy Rocker mit einer knallharten Gitarrenarbeit. Die Gefahr ist groß, dass ich mit einem Kollaps von meinem Sessel rutsche. Mich hat seit Ewigkeiten kein Album so sehr mitgenommen wie das aktuelle Album der Dänen. Ich erwische mich, wie ich leise Wimmer und insgeheim darauf hoffe, dass endlich mal eine schwächere Nummer geboten wird, damit sich mein Körper endlich ein bisschen erholen kann und nicht andauernd dem hervorragenden Material ausgesetzt ist. Doch die Band ist einfach gnadenlos … und zwar gnadenlos gut! „Murder“ verfügt über einen leichten Retro Sound, was an dem tollen Spiel von Henderson und Enevoldsen liegt und eine grandiose Melange aus modernen und old school Hardrock darstellt. Auch der sehr starke Hardrocker „I Believe In Rock N Roll“ attackiert mich auf eine ganz fiese Art und zeigt auf, dass Sänger Joensen die geborene Hardrock Sau ist!

Ich habe mir nie erträumen lassen, ein solches Pfund um die Ohren geschmettert zu bekommen. FATE sind so stark wie noch nie und in dieser Bandkonstellation/ Verfassung sollten sie eigentlich in der Lage sein, ganz weit oben mitspielen zu können.
„Ghost From The Past“ ist die perfekte Symbiose aus Hardrock und Melodic Rock und sollte bei Anhängern, aus beiden Lagern, gefallen finden.
Leute, stürmt den nächsten Plattenladen, oder loggt Euch bei Eurem bevorzugten Online Händler ein und kauft das sensationelle Album!
Diese Leistung der Kopenhagener hat mich wirklich tief beeindruckt!!! So, ich muss weg... hab Kreislauf! 9,5 Punkte.

Götz

FATE - Ghost Of The Past - Cover

Info

Band: Fate
Album: Ghost Of The Past
Spielzeit: 59:01 min.
Plattenfirma: AOR Heaven
Veröffentlichung: 25.11.2011
Homepage:
www.fatetheband.com

Tracklist

01 - Children Of The Night
02 - Miracle
03 - Seeds Of Terror
04 - Fear Of The Stranger
05 - At The End Of The Day
06 - All That I Want
07 - Follow Your Heart
08 - Daddy's Girl
09 - Moving On
10 - Murder
11 - The Last Time
12 - I Believe In Rock 'N' Roll
13 - The Other Side

Wertung: 8,5 von 10

Klassikeralarm bei MTM! Das Münchner Label holt aus zum dritten Schlag in Sachen FATE. Jetzt ist mit „Cruisin´ For A Bruisin´“ das dritte Album der Dänen dran, leider ist dieses Mal kein Bonus-Track geplant. Aber auch ohne eine Aufwertung durch verschollene Klänge ist das 88er Werk eine Investition wert, wenn nicht schon das mittlerweile sündteure Original die Sammlung ziert. Was soll ich zu FATE noch sagen: wie Ihr sicher wisst, haben die Jungs vier Scheiben veröffentlicht, bevor sich 1993 das vorläufige Aus ankündigte. In ihrer bis dahin fast 10 Jahre umfassenden Laufbahn hatten sie einige Hits, von denen natürlich auch auf diesem Album ein paar vertreten sind: Der wohl wichtigste war „Lovers“, aber auch „Love On The Rox“, das übrigens auch schon auf dem 84er Debüt (siehe folgendes Review) vertreten war und das locker-flockige „Beneath Da Coconuts“ wären zu erwähnen. Gitarrist und Gründungsmitglied Hank Sherman verließ die Band, neuer Axeman wurde Mysterious Mr. Moth (welch wunderhübscher Name). Der Sound auf „Cruisin´ For A Bruisin´“ war gegenüber dem Vorgänger noch etwas Keyboard-lastiger und weicher, aber trotzdem zählt dieser Silberling für mich zu den absoluten Pflichtteilen, der in jede ordentliche Sammlung gehört. Also ran an die Buletten.
Stefan

Wertung: 8,5 von 10

Als Abschluss der FATE-Miniserie widmen sich die bayrischen Klassiker-Buddler noch dem 84er Debüt der dänischen Melodicrock-Institution. Diese Wiederveröffentlichung kommt mit dem absolut raren Original-Cover rübergeschippert und hat obendrauf mit der 12“ Version von „Won´t Stop“ einen coolen Bonustrack zu bieten. Der Sound des Erstlings war noch sehr rau und ungeschliffen, was FATE aber auch gut zu Gesicht stand. Songs wie „Love On The Rox“, „Rip It Up“ oder „Fallen Angel“ hatten absolute Klasse und waren für die jungen Dänen auch das Sprungbrett an die Spitze des AOR. Diesem Sahnestück kennt man die Unbekümmertheit und Spontanität mit jeder Note an. Und oftmals erkennt man schon am Debüt einer Band, welche „Schandtaten“ noch so zu erwarten sind. Genauso verhielt es sich auch bei FATE, die einen absolut fehlerfreien Backktatalog ihr Eigen nennen können. Zwar ist jede Scheibe für sich etwas anders, aber wenn man das Gesamtbild betrachtet, bilden die vier „alten“ Veröffentlichungen eine kompakte Einheit. Und seien wir mal ehrlich: welcher Fan möchte, dass eine Band dasselbe Album 4mal veröffentlicht? Ein bisschen Abwechslung in einem bestimmten Rahmen schadet nie. Somit möchte ich auch dieses Juwel jedem AOR/Melodicrockfan ans Herz legen, denn diese Zeiten kommen nie wieder.
Stefan

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Info

Band: Fate
Album: Cruisin´ For A Bruisin´
Spielzeit: 39:26 min.
Plattenfirma/Vertrieb: MTM Classix/SPV
Vergleichbare Bands: Fate
Homepage: www.fateband.dk oder www.myspace.com/fatedk

Tracklist

 

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Info

Band: Fate
Album: Fate
Spielzeit: 41:53 min.
Plattenfirma/Vertrieb: MTM Classix/SPV
Vergleichbare Bands: Fate
Homepage: www.fateband.dk oder www.myspace.com/fatedk

Tracklist

 

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