Schwein schwarz copy klein
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Band: Evidence One
Album: The Sky Is The Limit
Spielzeit: 46:40
Plattenfirma/Vertrieb: AFM Records/Soulfood
Vergleichbare Bands: Masterplan, Domain
Homepage: www.evidenceone.de
Wertung: 7
Evidence One konnten sich in den vergangen Jahren als eine feste Größe in der Hard`n’ Heavy Welt etablieren und befinden sich mit neuem Label, neuem Leadgitarristen und mit CD #3 auf der Überholspur. Früher hieß es mal, dass der Output Nummer 3 über alles entscheidet...dann mal ran an den Speck.
Das Album startet mit dem Titeltrack „The Sky Is The Limit“ und dieser Song ist mit Abstand das Beste, was ich je von den Jungs gehört habe. Der Gitarrenriff hat schon Acceptmäßige Power und der Refrain geht gut ins Ohr. „Mr. Madness“ legt tempomäßig gleich noch eine Schippe oben drauf und die Doublebasssalven von den Drums donnern mächtig aus den Speakern.
„The Luxury Of Losing Hope“ kann mich ebenfalls überzeugen und der Refrain könnte locker von einem modernen “Frontline”-Album stammen. Danach schlägt E1 zum ersten mal ruhigere Töne mit „Won’t Sleep Alone“ an, was dem Album gut zu Gesichte steht. Die Atmosphäre erinnert beim Intro schon mehr oder minder an Scorpions.
„Propaganda“ lässt danach aber keinen Zweifel an der Härte der Band und zeigt erneut, wo die Stärken des Albums liegen. Auch textlich kann dieser Song punkten.
Nachdem die erste Hälfte überaus stark geworden ist, steigen natürlich die Erwartungen von Song zu Song weiter an.
Was danach folgt kann ich aber nicht ganz nachvollziehen. Ähnlich wie bei Megadeth, geht die Puste aus und es schleichen sich bei den letzten Songs immer wieder gähnende Momente ein, die einfach zu ähnlich klingen. Vor allem die Intros bzw. Riffs werden fast konsequent in der gleichen Tonart und mit ähnlichen Melodien versehen. Die Abwechslung leidet, meiner Meinung nach, dadurch enorm.
Deshalb muss ich leider Abzüge in der B Note geben und meine Favorites liegen ganz klar in der ersten Hälfte der Scheibe.
Produktionstechnisch ist die CD auf alle Fälle im grünen Bereich. Jedoch hätte man beim Mastering die ein oder andere Frequenz in den Höhen anheben können.
El Hombre

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