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Band: Eradicator Album: The Atomic Blast Spielzeit: 40:59 min Plattenfirma/Vertrieb: Yonah Records/Al!ve Homepage: www.eradicator.de oder www.myspace.com/eradicatormusic Wertung: 5 ERADICATOR stammen aus dem Sauerland und scheinen aber insgeheim zu glauben in der Bay Area Mitte der Achtziger aufgewachsen zu sein. Denn haargenau so, hört sich deren Debütalbum „The Atomic Blast“ an. Oldschool Thrash im Stile der alten MEGADETH oder TESTAMENT zu „The Legacy“-Zeiten kann man hier bewundern. Und da dieses Genre gerade ein kleines Revival hat, gibt es bestimmt einige unter euch, die bei „Possessed By The Devil“ oder „War In My Head“ die Haarmatte ordentlich kreisen lassen. Live könnte das Ganze sogar einen Tick besser sein, denn die Produktion hat Sänger/Gitarrist Sebastian Stöber doch ein wenig in den Hintergrund gemischt, was den Stücken nicht wirklich gut tut. So fehlt etwas an brachialer Gewalt, die die Heroen trotz teilweise noch mieseren Produktionen auszeichnete. Mir ist alles etwas zu brav. Und das ist für Oldschool Thrash nicht wirklich gut. Die Riffs ballern ganz nett, auch die Drums tun ihr bestes, doch ich werde einfach das Gefühl nicht los, alles schon mal viel besser gehört zu haben. Bei manchen Songs wie „Thashing Through The Pit“ dauert es auch ein wenig zu lange bevor man auf den Punkt kommt und wiederholt manche Riffs dann einfach ein paar Mal zu oft. Ich bin mal ganz ehrlich. Mitte der 80er Jahre wäre ERADICATOR völlig untergegangen. Zu viele Bands waren damals um Klassen besser. Und heute ist auch nicht mehr als Durchschnitt drin. Aber keine Sorge, ihr seid noch jung, traut euch noch etwas, bindet einige genreuntypische Elemente mit ein, entwickelt euren eigenen Stil, kopiert nicht nur die Heroen und wir sprechen uns beim nächsten Album wieder.
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