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Band: Eminence Album: The God Of All Mistakes Spielzeit: 38:12 min. Plattenfirma/Vertrieb: Locomotive Records Homepage: www.emincence.com.br oder www.myspace.com/eminenceband Wertung: 7,5 Die brasilianische Metropole Belo Horizonte brachte Anfang der 80er mit SEPULTURA eine der bedeutensten Metalbands dieses Planeten hervor. Gute 10 Jahre später, anno 1995 erblickte dort eine Band namens EMINENCE das Licht der Welt, die mit „The God Of All Mistakes“ nunmehr ihren Zweitling auf den Markt wirft. Aber nicht nur die Herkunft verbindet beide Bands, auch deren Mucke ist relativ eng miteinander verwandt. Soundmässig würde ich mal die „Roots“-Scheibe der Totengräber als Vergleich heranziehen, wobei natürlich die Weltmusik-Klänge komplett fehlen und EMINENCE deutlich härter abschädeln. Dennoch sind EMINENCE kein SEPULTURA-Klon. Definitiv gibt es hier aber einige geile Thrash-Riffs und geschmeidige Arrangements zu entdecken, wenn auch von vorne bis hinten ziemlich amtlich rumgeholzt wird, was sehr wenig Zeit für eine Verschnaufpause lässt. Aber so soll es ja auch sein. Jeder einzelne der zehn Songs geht stramm nach vorne und kennt nur ein Ziel: Zerstörung! Leider kenne ich das Debüt „Chaotic System“ nicht und damit kann ich keine Vergleiche anbringen. Brasilien-Fans sollte aber Drummer Andre Marcio von OVERDOSE ein Begriff sein, der neben dem Gründer und Gitarrist Alan Wallace das Aushängeschild des Quartetts ist. Produziert wurde das neue Langeisen von Tue Madsen, der sich auch schon für Bands wie HALFORD, MNEMIC oder DARK TRANQUILITY verantwortlich zeigte. Zusammenfassend ist „The God Of All Mistakes“ insgesamt ein recht cooles und frisches Album, wenngleich es wahrscheinlich keine Revolution auslösen wird und die hinteren Tracks etwas nachlassen. Dennoch erklärt „The God Of All Mistakes“ doch ziemlich gut, warum EMINENCE in ihrer Heimat schon einiges an Staub aufwirbeln konnten und das im Rest der Welt gerne fortsetzen möchten. Stefan
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