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Ab sofort präsentieren wir jeden Montag ab
20.00 Uhr ein redaktionell geprüftes Album mit 3 Songs beim Internet Radio
www-rock-schmiede.de.
DJ Oldwoodstock wird euch außerdem mit weiteren Schmankerln einheizen.

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Außerdem gibt es jeden Mittwoch ab
 20.00 Uhr einen von uns ausgewählten Song aus einem brandaktuellen Album auf
www.radio-paranoid.net.
In der Heart N Heavy Sendung des großartigen DJ GeneralCuster. Auch hier heißt es unbedingt reinhören!

emerald sun - regeneration

Band: Emerald Sun
Album: Regeneration
Spielzeit: ?? min
Plattenfirma/Vertrieb: Pitch Black Records
Veröffentlichung: 11.02.2011
Homepage: www.emeraldsun.gr
Wertung: 8,5 von 10
Griechenland scheint sich zu einem aufstrebenden Land in Sachen Heavy und Power Metal zu entwickeln. Nach den Jungs von INNERWISH und den, in den letzten Jahren sehr bekannt gewordenen FIREWIND, liefert uns mit EMERALD SUN der Inselstaat den nächsten Power Metal Act, der uns begeistern will. Letzt genannte präsentieren uns nun mit „Regeneration“ ihr zweites Werk, nachdem im Jahre 2007 ihr Debüt „Escape from Twillight“ das Licht der Welt erblickte. Viel Infos liefert mir das beiliegende Promoblatt leider nicht. Die genaue Bandkonstellation ist dort leider nicht aufgelistet. Erwähnt wird nur das, nachdem die Gesangsleistung auf dem Debüt wohl nicht so überzeugend war, der Sänger ausgetauscht wurde. Ein sinnvoller wie auch lohnenswerter Schritt wie wir später noch feststellen werden, so viel schon mal vorab. Weiter im Text, die Band kann schon auf einige größere Liveauftritte zurückblicken. Z.B. war man Gast auf dem Metal Healing und Maximum Rock Fest. Aufgenommen wurde „Regeneration“ aber bei uns in good old Germany, nämlich in den Maranis Studios von Vagelis Maranis (Ex Sanvoisen), der auch gleich Gesangsparts als Gastmusiker beisteuerte. Die Stilrichtung ist ähnlich der schon genannten anderen griechischen Formationen im Power Metal Bereich einzuordnen.
Genug der Infos, wenden wir uns dem Wichtigsten zu, nämlich der Musik.
Zum Anfang wird uns mit „We won’t fall“ gleich mal gezeigt wo und wie der Metalhammer geschwungen wird.
Kraftvoll und gleichzeitig mit viel Melodie spielt man sich durch den Song bis hin zum klasse Chorus, den man auch perfekt mitträllern kann. Der neue Sänger scheint ein Glücksgriff zu sein, er liefert eine sehr gute Vorstellung ab. Ein absolut würdiger Opener, den ich mir auch gut als Eröffnung für die anstehenden Liveshows vorstellen könnte. Klasse Nummer!
Es folgt „Theater of Pain“, welches in eine ähnlich Kerbe wie der Opener schlägt und gekonnt druckvollen Power Metal mit eingängigen Melodien verbindet. Hier rückt ab und an ein klein bisschen mehr das Keyboard in den Vordergrund, was aber so dezent geschieht das es absolut nicht stört oder zu viel ist. Im Mittelteil gibt es ein paar gesprochene Passagen, die uns ab jetzt ab und an noch begegnen werden. Ähnlich stark wie der Vorgängersong.
„Where Angels fly“, ist einen Ticken langsamer ausgefallen als seine Vorgänger, von der Qualität her gibt es hier aber absolut keine Einbußen zu verzeichnen. Es rockt und groovt an allen Ecken und den Power Metal Jüngern wird ein einfach, schnell zu lernender Chorus geboten. Was will man mehr?
Das Titelstück „Regenration“ ist nur eine kleine instrumentale Einleitung für das folgende „Starchild“. Eine merkwürdige Wahl für einen Titelsong.
„Starchild“ ist eine schnelle Power Metal Nummer, bei der man seine Rübe ordentlich durchschütteln kann. Ansonsten aber ein wenig unspektakulär in meinen Augen.
Besser macht es „Speak of the Devil“. Eine Midtempo Nummer die ordentlich Druck und Groove hat und bei der man einfach mitgehen muss. Wer das hier nicht tut, der hört eindeutig die falsche Musik. Klasse Nummer!
Bei „Planet Metal“ regiert mal wieder die Geschwindigkeit. Der Song nimmt sich selbst nicht zu ernst und im Verlauf gibt es einige Überraschungen, die einen zum Schmunzeln bringen. Ich möchte aber nicht zu viel verraten. Gefällt mir richtig gut.
Den Abschluss des richtig guten Zweitwerks von EMERALD SUN bildet dann der Coversong „Holding out for a Heroe“ von der guten BONNIE TYLER. Vielen auch als Werbesong in den 90iger für eine Parfümmarke bekannt. Das Ganze ist gut umgesetzt, aber nicht wirklich etwas Besonderes.

Anspieltipps:

Die ganze Platte ist auf einem recht hohen Level. Da fällt es schwer einzelne Songs zu nennen. Ich würde mich aber für „We won’t fall“, „Where Angels fly“ und „Planet Metal“ entscheiden wenn ich müsste.

Fazit :

Es gibt doch immer wieder Überraschungen. EMERALD SUN waren mir bislang nicht bekannt und ihr Erstwerk kenn ich auch nicht, aber was die Griechen hier mit ihrem zweiten Album abliefern, das ist echt schon aller Ehren wert. Es gibt haufenweise gute Kompositionen, die ein wahres Fest für Power Metal Freunde sind. Gute, Melodien, geniale Chöre und eine sehr gute Gesangsleistung machen das Album zu einem kleinen Geheimtipp. Der Sängerwechsel, scheint sich richtig ausgezahlt zu haben. Es sind zwar auch ein paar nicht ganz so starke Nummern enthalten, aber in der Summe haben die Jungs wirklich ein richtig starkes Album abgeliefert. Eine absolute Kaufempfehlung für Power Metal Freaks und gute 8,5 Punkte vergebe ich. Bitte mehr davon Jungs!

Trackliste:

01. We won’t fall
02. Theater of Pain
03. Where Angels fly
04. Regeneraton
05. Starchild
06. Speak of the Devil
07. Planet Metal
08. Chasing the Wind
09. Fantasmagoria
10. Holding out for a Heroe

Julian
 

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