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Wertung: 8,5 von 10
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Heute kommen wir einmal zu einer recht sonderbaren Review, denn der mir vorliegende Silberteller beinhaltet gerade einmal eine Single - einen Song. Gut, so wirklich konstruktiv kann man jetzt nicht über eine Band philosophieren, wenn nur ein Titel vorhanden ist, aber dennoch merkt man eine gewisse Handschrift und die Veränderung zur Vorbesetzung. Denn die hat nämlich beim Gesang in persona von Marco Sandron nicht nur gewechselt, sondern bringt auch gleich die Frage auf, wieso der alte Sänger und Namensgeber Michael Eden nicht mehr von der Partie ist. Es gehen viele Gerüchte rum, jedoch ist das einzige was zählt - die Musik, und da wollen wir uns drauf konzentrieren. Bei so viel Unmut fällt kaum ins Gewicht, das an den Keyboards ebenfalls ein Austausch stattgefunden hat, denn hier fingert jetzt ebenfalls ein Italiener - Alessandro del Vecchio. Damit unterstreicht EDEN´S CURSE erneut, das es sich bei der Formation um eine Multi-Kulti-Truppe handelt, mehr noch denn je.
Hört man sich den Vorgänger "Trinity" an, stellt man in erster Linie kaum eine Veränderung fest. Wirklich sauguter Melodic-Metal, jedoch mit überwiegenden Hang zum Melodic-Rock. "Time to Breathe" haut eigentlich in die gleiche Kerbe, was die Musik, den Stil und den Druck angeht, doch als ich die ersten Phrasen und Klänge von Sandron höre, geht ehrlich gesagt ein neuer Horizont auf. Klang Michael Eden teilweise zu brav und klar, so bringt Marco Sandron die nötige Aggressivität und Würze mit. Ein wirklich erstaunlicher Shouter, der dem Projekt irgendwie das verleiht, was bisher immer irgendwie zu fehlen schien. Und auch wenn man nicht Äpfel mit Birnen vergleichen sollte, so muß sich EDEN´S CURSE diesen Vergleich dennoch gefallen lassen, denn mit der neuen Stimme haben die Jungs einen richtig guten Fang gemacht.
Wenn ich noch einmal auf das Album "Trinity" zurück komme, stelle ich auch gleich fest, warum dieser Umstand der Verbesserung so merklich ist. Die darin enthaltene Nummer "No holy man" wurde von James Labrie (Dream Theater) besungen, und genau hier ereilt mich der gleiche Gedanke wie jetzt bei Sandron. Labrie verleiht dem Song eine eigene Charakteristik, das was eigentlich zu fehlen schien. Gut, ein Sandron wird kein Labrie sein, was auch wirklich nicht gewollt zu sein scheint, aber die Lücke zwischen ihm und Labrie ist weitaus geringer, als bei Michael Eden. Man darf gespannt sein, wann das dazugehörige Album raus kommt. Fakt ist, das EDEN´S CURSE musikalisch wirklich das abliefern, was man von ihnen gewohnt ist. Jedoch dürfte man jetzt noch ein wenig mehr Freude daran haben, denn Sandron ist wirklich eine Bank und eine merkliche Verbesserung.
Jockel
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Wertung: 9 von 10
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2 Jahre nach ihrem letzten Werk „The Second Coming“ ist die multi kulti Truppe von Bandmitbegründer und Namensgeber Michael Eden zurück. EDEN’S CURSE schicken sich mit ihrem dritten Album „Trinity“ an, ihre bislang gesammelte Fanheerschaar zu vergrößern. Bislang konnte man für das Debüt und den schon erwähnten Nachfolger nur gute Kritiken und viel Lob ernten. Damit das so bleibt griff man, wie zuvor auch schon, auf den Haus und Hof Produzenten Dennis Ward zurück, der dem Ganzen wie immer einen hervorragenden Sound verpasste. An der Bandbesetzung hat sich etwas getan. Zu den bisher schon involvierten Mitgliedern Michael Eden (Gesang), Paul Logue (Bass), Thorsten Koehne (Gitarre) sowie Pete Newdeck (Schlagzeug) gesellte sich mit Alessandro Del Vecchio (Keyboard, EDGE OF FOREVER, GLENN HUGHES) ein neues Bandmitglied hinzu. Er ersetzt den ausgestiegenen Ferdy Doernberg (ROUGH SILK, AXEL RUDI PELL). Auf „Trinity“ sind, bei zwei Stücken, mit Andi Deris (Helloween) und James La Brie (Dream Theater) zwei bekannte Gastsänger zu hören. Klingt alles sehr vielversprechend. Der Rezensent, der gleichzeitig Fan der Band ist, ist auf jeden Fall sehr gespannt . Versprochen wird uns auf jeden Fall das bisher stärkste und kraftvollste Album der Bandgeschichte seit deren selbstbetitelten Debüt im Jahre 2007. Dann werfen wir uns mal gemeinsam ins Melodic Metal Getümmel. Mit dem obligatorischen atmosphärischen Intro „Trinitas Sanctus“ geht es los. Hier wird mittels eines „Hörspiels“ die Geschichte eröffnet und der Hörer wird gut auf das Folgende eingestimmt. Der erste richtige Track ist dann gleichzeitig auch der Titeltrack „Trinity“. Standesgemäß eröffnen die Instrumente mit einem kurzen Teil die Nummer, bevor zum ersten Mal die Stimme von Fronter Michael ertönt. Es entwickelt sich ein flotter Melodic Metal Rocker der durch seine klassen Gitarrenparts und dem punktgenauen Drumming von Pete auffällt. Der Keyboardanteil hält sich hier stark zurück, was für den Track aber nur förderlich ist. Absolut Titelstück würdig was uns hier geboten wird. Ein sehr guter Auftakt! Weiter geht es mit „Saints of Tomorrow“. Die Strophen sind hier ein bisschen handzahmer ausgefallen wie zu vor, aber spätestens beim Refrain wird wieder ordentlich losgerockt was die Instrumente hergeben! Das Keyboard hat hier wesentlich mehr Auftritte, was aber nicht weiter schlimm ist. Der Track ist einfach auch dafür ausgelegt. Auch der mehrstimmige Gesang beim sehr einprägsamen Chorus weiß zu gefallen. Unterm Strich gehen hier beide Daumen voll nach oben! Beim folgenden „No Holy Man“, hören wir zum ersten Mal einen Gastsänger. James La Brie singt hier mit Michal Eden im Duett. Zu diesem Song wurde übrigens auch ein cooles Zeichentrick Video gedreht, welches ich euch nur wärmstens ans Herz legen kann. Erwarten tut uns hier eine im Midtempo Bereich angesiedelte Nummer, die aber den notwendigen Druck nicht vermissen lässt. Klarer, kräftiger Gesang, ein klasse Chorus und krachende Gitarrenriffs, das sind die Hauptmerkmale dieses kleinen Meisterwerkes! Wir machen einen kleinen Sprung zu „Rivers of Destiny“, welches ein wasch echter Melodic Metal Hit geworden ist. Ein bisschen mythisch angehaut durch die Keyboard Untermalung, geniale Melodien und ein mitsingbarer Chorus. Fertig ist das Gesamtpaket welches jeden Melodic Metal Fan glücklich macht. Beim harten „Black Widow“ haben wir dann den zweiten Gastauftritt in Form von Kürbis Fronter Andy Deris. Zusammen mit Michael Eden wird hier ein richtiges Brett auf die Hörerschaft losgelassen. Ein Track bei dem man ordentlich die Rübe schütteln kann und der für die notwendige Abwechslung sorgt. Zum Abschluss der Scheibe gibt es eine Coverversion des DIO Hits „Rock N'Roll Children“. Dieser wird gut und sicher umgesetzt. Ein sehr gelungener Abschluss würde ich sagen.
Anspieltipps:
Hier kann ich euch auf jeden Fall das Titelstück „Trinity“, „No Holy Man“ und den Kracher „Black Widow“ nennen.
Fazit :
Die Mucke mit der uns EDENS CURSE seit ihrem selbstbetitelten Debüt versorgen, gefällt mir mit jedem Album mehr. Ein richtig schlechtes Album gab es bislang nicht zu vermelden und das wird sich auch jetzt nicht ändern. Ich hatte ja bedenken als ich gelesen habe das mit Ferdy Doernberg DER Metal Keyboarder schlecht hin gegangen ist, aber Alessandro Del Vecchio schafft es ihn gut zu ersetzen. Pluspunkt ist vor allem seine Stimme die doch sehr kompatibel zu Michael Eden ist und dadurch richtig gute Chöre ermöglicht. Ein, zwei etwas belangloserer Nummern haben sich zwar auch eingeschlichen, aber der Rest kann die hohe Qualität der Vorgängerscheiben absolut halten! Der Fan bekommt was er erwartet und jeder der auch nur ein klein wenig mit gut gemachten Melodic Metal anfangen kann, lege ich den neuen Output von EDENS CURSE ans Herz. Hervorragende 9 Punkte vergebe ich für das neue Werk „Trinity“ mit dem größten Vergnügen.
Julian
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Wertung: 9 von 10
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Man konnte es ja mit dem Einstand von EDENS CURSE im letzten Jahr schon erahnen. Da kommt etwas ganz großes auf uns zu. Und tatsächlich hat die Multikultiband aus Großbritanien/USA/Deutschland mit dem Nachfolger „ The Second Coming „ noch eine ordentliche Schippe draufgelegt. Die Songs, des vom mittlerweile schwer beschäftigten Dennis Ward wieder hervorragend produzierten Albums, gehen NOCH besser ins Ohr und NOCH viel schwerer wieder raus als das wahrlich schon nicht schlechte Debüt. Die Jungs um Sänger Michael Eden haben einen Melodicrock/Metal-Hammer eingezimmert, dass einem Hören und Sehen vergeht. Nach dem obligatorischen Intro legt der fulminante, nicht nur wegen des Titels an AXEL RUDI PELL erinnernde Opener „ Masquerade Ball „ die Messlatte schon am Anfang verdammt hoch. Doch das von Michael Eden und Pamela Moore (besser bekannt als Sister Mary von QUEENSRYHE`s genialen „Operation Mindcrime“) im Duett gesungene „Angels & Demons“ sowie der in einem Wahnsinnschorus gipfelnde Groovehammer „Just Like Judas“ können das Niveau sogar noch nach oben schrauben. Die AOR Fraktion dürfte bei „Sail On“ ins Schwärmen geraten, besser haben es FAIR WARNING zu ihren Glanzzeiten auch nicht hingekriegt. Das an PC 69 erinnernde „Lost In Wonderland“ sowie die Midtempokracher „West Wind Blows“ und „ Signs Of Your Life“ stehen dafür, warum ich diese Musik so liebe. Musik die aus dem Herzen kommt und absolut ehrlich, fesselnd und packend ist. Die wunderschöne, mit Piano und Keyboardklängen (Fredy Doernberg sei Dank) untermalte Ballade „Man Against The World“ lässt einem kurze Zeit zum verschnaufen bevor das mächtige Gitarrenriff (Thorsten Koehne) von „Ravens Revenge“ das Träumen abrupt beendet. Der schnelle Song ist supereingängig und fräst sich gnadenlos durch sämtliche Gehirnwindungen. Das leicht episch angehauchte „Lost Soul“ sowie der Ohrwurm bzw. Rausschmeißer per excellence „Ride The Storm“ beenden ein Album, dass den Hörer mit offenen Mund und mit dem unkontrollierbaren Zwang die Repeat Taste zu drücken zurücklässt. Die Band hat ein Meisterwerk geschaffen und haut einen Hit nach dem anderen raus. Dazu beigetragen hat auch eine illustre Gästeschar (Tony Harnell, Doogie White, Carsten Schulz). So stehen am Ende fette 9 Punkte ( die 10 heb ich mir für das nächste Album auf) und eine uneingeschränkte Kaufempfehlung!!! PS: Auf der US-Fassung befindet sich mit „ Prisoner Of The Past“ ein Klasse Bonustrack.
J.K.
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Info
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Band: Eden´s Curse Album: Time to Breathe (1-Track Single) Spielzeit: 4 min. Plattenfirma: AFM Records Veröffentlichung: ??? Homepage: www.edenscurse.com
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Tracklist
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Time To Breathe
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Info
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Band: Eden’s Curse Album: Trinity Spielzeit: 58:10 min Plattenfirma/Vertrieb: AFM Records/Soulfood Veröffentlichung: 18.03.2011 Homepage: www.edenscurse.com
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Tracklist
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01. Trinitas Sanctus (Intro) 02. Trinity 03. Saints Of Tomorrow 04. No Holy Man 05. Guardian Angel 06. Can't Fool The Devil 07. Rivers Of Destiny 08. Dare To Be Different 09. Children Of The Tide 10. Black Widow 11. Jerusalem Sleeps 12. Rock N'Roll Children
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