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Band: Eden’s Curse Album: Trinity Spielzeit: 58:10 min Plattenfirma/Vertrieb: AFM Records/Soulfood Veröffentlichung: 18.03.2011 Homepage: www.edenscurse.com Wertung: 9 von 10 2 Jahre nach ihrem letzten Werk „The Second Coming“ ist die multi kulti Truppe von Bandmitbegründer und Namensgeber Michael Eden zurück. EDEN’S CURSE schicken sich mit ihrem dritten Album „Trinity“ an, ihre bislang gesammelte Fanheerschaar zu vergrößern. Bislang konnte man für das Debüt und den schon erwähnten Nachfolger nur gute Kritiken und viel Lob ernten. Damit das so bleibt griff man, wie zuvor auch schon, auf den Haus und Hof Produzenten Dennis Ward zurück, der dem Ganzen wie immer einen hervorragenden Sound verpasste. An der Bandbesetzung hat sich etwas getan. Zu den bisher schon involvierten Mitgliedern Michael Eden (Gesang), Paul Logue (Bass), Thorsten Koehne (Gitarre) sowie Pete Newdeck (Schlagzeug) gesellte sich mit Alessandro Del Vecchio (Keyboard, EDGE OF FOREVER, GLENN HUGHES) ein neues Bandmitglied hinzu. Er ersetzt den ausgestiegenen Ferdy Doernberg (ROUGH SILK, AXEL RUDI PELL). Auf „Trinity“ sind, bei zwei Stücken, mit Andi Deris (Helloween) und James La Brie (Dream Theater) zwei bekannte Gastsänger zu hören. Klingt alles sehr vielversprechend. Der Rezensent, der gleichzeitig Fan der Band ist, ist auf jeden Fall sehr gespannt . Versprochen wird uns auf jeden Fall das bisher stärkste und kraftvollste Album der Bandgeschichte seit deren selbstbetitelten Debüt im Jahre 2007. Dann werfen wir uns mal gemeinsam ins Melodic Metal Getümmel. Mit dem obligatorischen atmosphärischen Intro „Trinitas Sanctus“ geht es los. Hier wird mittels eines „Hörspiels“ die Geschichte eröffnet und der Hörer wird gut auf das Folgende eingestimmt. Der erste richtige Track ist dann gleichzeitig auch der Titeltrack „Trinity“. Standesgemäß eröffnen die Instrumente mit einem kurzen Teil die Nummer, bevor zum ersten Mal die Stimme von Fronter Michael ertönt. Es entwickelt sich ein flotter Melodic Metal Rocker der durch seine klassen Gitarrenparts und dem punktgenauen Drumming von Pete auffällt. Der Keyboardanteil hält sich hier stark zurück, was für den Track aber nur förderlich ist. Absolut Titelstück würdig was uns hier geboten wird. Ein sehr guter Auftakt! Weiter geht es mit „Saints of Tomorrow“. Die Strophen sind hier ein bisschen handzahmer ausgefallen wie zu vor, aber spätestens beim Refrain wird wieder ordentlich losgerockt was die Instrumente hergeben! Das Keyboard hat hier wesentlich mehr Auftritte, was aber nicht weiter schlimm ist. Der Track ist einfach auch dafür ausgelegt. Auch der mehrstimmige Gesang beim sehr einprägsamen Chorus weiß zu gefallen. Unterm Strich gehen hier beide Daumen voll nach oben! Beim folgenden „No Holy Man“, hören wir zum ersten Mal einen Gastsänger. James La Brie singt hier mit Michal Eden im Duett. Zu diesem Song wurde übrigens auch ein cooles Zeichentrick Video gedreht, welches ich euch nur wärmstens ans Herz legen kann. Erwarten tut uns hier eine im Midtempo Bereich angesiedelte Nummer, die aber den notwendigen Druck nicht vermissen lässt. Klarer, kräftiger Gesang, ein klasse Chorus und krachende Gitarrenriffs, das sind die Hauptmerkmale dieses kleinen Meisterwerkes! Wir machen einen kleinen Sprung zu „Rivers of Destiny“, welches ein wasch echter Melodic Metal Hit geworden ist. Ein bisschen mythisch angehaut durch die Keyboard Untermalung, geniale Melodien und ein mitsingbarer Chorus. Fertig ist das Gesamtpaket welches jeden Melodic Metal Fan glücklich macht. Beim harten „Black Widow“ haben wir dann den zweiten Gastauftritt in Form von Kürbis Fronter Andy Deris. Zusammen mit Michael Eden wird hier ein richtiges Brett auf die Hörerschaft losgelassen. Ein Track bei dem man ordentlich die Rübe schütteln kann und der für die notwendige Abwechslung sorgt. Zum Abschluss der Scheibe gibt es eine Coverversion des DIO Hits „Rock N'Roll Children“. Dieser wird gut und sicher umgesetzt. Ein sehr gelungener Abschluss würde ich sagen.
Anspieltipps:
Hier kann ich euch auf jeden Fall das Titelstück „Trinity“, „No Holy Man“ und den Kracher „Black Widow“ nennen.
Fazit :
Die Mucke mit der uns EDENS CURSE seit ihrem selbstbetitelten Debüt versorgen, gefällt mir mit jedem Album mehr. Ein richtig schlechtes Album gab es bislang nicht zu vermelden und das wird sich auch jetzt nicht ändern. Ich hatte ja bedenken als ich gelesen habe das mit Ferdy Doernberg DER Metal Keyboarder schlecht hin gegangen ist, aber Alessandro Del Vecchio schafft es ihn gut zu ersetzen. Pluspunkt ist vor allem seine Stimme die doch sehr kompatibel zu Michael Eden ist und dadurch richtig gute Chöre ermöglicht. Ein, zwei etwas belangloserer Nummern haben sich zwar auch eingeschlichen, aber der Rest kann die hohe Qualität der Vorgängerscheiben absolut halten! Der Fan bekommt was er erwartet und jeder der auch nur ein klein wenig mit gut gemachten Melodic Metal anfangen kann, lege ich den neuen Output von EDENS CURSE ans Herz. Hervorragende 9 Punkte vergebe ich für das neue Werk „Trinity“ mit dem größten Vergnügen.
Trackliste:
01. Trinitas Sanctus (Intro) 02. Trinity 03. Saints Of Tomorrow 04. No Holy Man 05. Guardian Angel 06. Can't Fool The Devil 07. Rivers Of Destiny 08. Dare To Be Different 09. Children Of The Tide 10. Black Widow 11. Jerusalem Sleeps 12. Rock N'Roll Children
Julian
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