Schwein schwarz copy klein
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Schwein schwarz copy klein

Wertung: 8,5 von 10

Deutschlands wohl lautestes Trio ist zurück mit ihrem mittlerweile vierten Streich, der auf den namen „Runner“ getauft wurde. Nach dem Voll-in-die-Fresse-Vorgänger „Super Pursuit Mode Aggressive Thrash Distortion“ von 2009 bin ich echt gespannt, wohin die Reise der Münsteraner gehen wird. Lässt man nur das Cover sprechen, dürfte „Runner“ um Längen aufgeräumter und relaxter daherkommen, denn neben dem Schriftzug und dem Albumnamen glänzt die Hülle mit Leere.

Den Anfang macht der Titeltrack – und er bestätigt wirklich die beim Cover vermutete Kehrtwende in die frühen Tage von EAT THE GUN. „Runner“ ist ein straight nach vorne rockender Song mit genug Platz für Melodie und durchdachte Arrangements. Aber schon „The Evil In Me And You“ drängt mit seinem Stakkatto-Riff und dem schnellen Beat den Hörer wieder dicht an die Wand, ist aber bei Weitem nicht so aggressiv wie das Meiste Material des Vorgängers. Stattdessen haben die Melodien wieder Boden gut machen können, was aber nicht heißen soll, dass EAT THE GUN anno 2011 nicht noch genau so rocken, wie eh und je. „The Remedy“ ist ein cooler Midtempo-Rocker, der die Essenz des Trios zeigt: geile Riffs, tolle Hooks und trotz allem eine gehörige Prise Fuck-That-Attitüde haben sich auf dem aktuellen Longplayer versammelt. Wer aber denkt, er könnte sich zurücklehen, den holt das räudige „Not Dead Yet“ gleich auf den Boden der Tatsachen zurück. „Daredevil Supreme“ kann nicht nur mit einem ultracoolen Titel glänzen sondern ist auch gleich einer der zahlreichen Highlights der Scheibe. Und mit „Down In The Fire“ haben Shouter Hendrik Ücüncü Bassist Phil Hüls und Schlagzeuger Gereon Homann auch eine Powerballade auf dem neuen Dreher, die sicherlich fast keiner erwartet hätte. Hut ab!!! Weitere Höhepunkte sind „I´m Obsessed“ und „My Retribution“, die „Runner“ zum wirklich besten Album der Münsteraner machen. Ich weiß, dass diese Phrase praktisch immer verwendet wird, aber im Falle EAT THE GUN ist es wirklich so.

Die Jungs haben auf Album Nr. 4 alles richtig gemacht, haben ihre pure Energie besser im Zaum als noch vor 2 Jahren, sparen aber auch beim aktuellen Output nicht damit sondern bündeln all ihre Stärken und vereinen sie im richtigen Maße, sodass „Runner“ ein rundum gelungenes Werk darstellt. Die Klasse, die bei frühen Tracks wie „Welcome To The Show“ durchblitzte, ist hier praktisch die komplette Spielzeit vorhanden, daher alle Daumen hoch!
Stefan

Wertung: 7,5 von 10

Das erste Lebenszeichen der Münsteraner vernahm ich kurioserweise auf einem aus den USA importierten Sampler von Perris Records, „Hollywood Hairspray Vol.3“ hieß das gute Stück. Und damals anno 2004 war auf diesem Sampler auch noch richtig gute Mucke vertreten, ich erinnere nur mal an Demos von CRAZY LIXX, CRASHDIET oder Songs von CHERRY ST, GEMINI FIVE, MAD MARGRITT oder eben EAT THE GUN. Die vier Jungs waren damals mit ihrer Hymne „Welcome To The Show“ vertreten, woraufhin ich natürlich sofort das Demo „Kingsize“ haben musste. Nach ihrem offiziellen Debüt „Cross Your Fingers“ von 2006 holen EAT THE GUN jetzt zu ihrem zweiten Rundumschlag aus und haben 11 neue Songs für Euch eingetütet. Das Cover sagt genau das aus, was in der Packung steckt: pure fuckin Rock´n Roll. Laut, hart, kompromisslos. Für Leute, die einen ungefähren Vergleich brauchen, würde ich „Super Pursuit Mode Aggressive Thrash Distortion“ irgendwo zwischen BIG COCK, den DONOTS und den H-BLOCKX ansiedeln, ohne aber zu „modern“ oder technisiert zu klingen. Auf jeden Fall haben die zum Trio geschrumpften „Heavy Rock Demons From Monster Rock City“ ein ordentliches Pfund an Härte und Arschtritt draufgepackt. Fängt die neue Scheibe mit den beiden Songs „Tendency To Sin“ und „Solitary Sinners“ noch recht verhalten an, zeigen die Jungs spätestens ab Track 3 („Showdown“) so richtig, wo der Hammer hängt. Zwar ist mit „Wiser“ noch ein kleiner Härtebreak eingebaut, dann gibt’s aber ordentlich auf die Glocke. Produziert wurde „S.P.M.A.T.D.“ zusammen mit Skaterlegende Claus Grabke, vom einstöpseln der Gitarre bis zum fertigen Master vergingen gerade mal 36 Stunden, und diese Spontanität kommt der Platte auch zugute. Am Sound gibt’s nix zu meckern, die Songs drücken ordentlich aus den Boxen und haben somit den sprichwörtlichen Kick. Wenn ihr mal wieder Lust drauf habt, so richtig die Sau rauszulassen, ist „Super Pursuit Mode Aggressive Thrash Distortion“ der richtige Soundtrack dafür.
Stefan

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eat the gun - runner

Info

Band: Eat The Gun
Album: Runner
Spielzeit:  min
Plattenfirma: Metalville
Veröffentlichung: 30.08.2011
Homepage: www.eatthegun.com

Tracklist

1. Runner
2. The Evil In Me And You
3. The Remedy
4. Not Dead Yet
5. Daredevil Supreme
6. Down In The Fire
7. Liberator
8. Give Sight To The Blind
9. I´m Obsessed
10. My Retribution
11. Three Six Five

eat the gun - s.p.m.a.t.d.

Info

Band: Eat The Gun
Album: Super Pursuit Mode Aggressive Thrash Distortion
Spielzeit: 35:47 min.
Plattenfirma/Vertrieb: Limited Access Records/Intergroove
Homepage:
www.eatthegun.com oder www.myspace.com/eatthegun

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