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Ab sofort präsentieren wir jeden Montag ab
20.00 Uhr ein redaktionell geprüftes Album mit 3 Songs beim Internet Radio
www-rock-schmiede.de.
DJ Oldwoodstock wird euch außerdem mit weiteren Schmankerln einheizen.

Flyer-Paranoid

Außerdem gibt es jeden Mittwoch ab
 20.00 Uhr einen von uns ausgewählten Song aus einem brandaktuellen Album auf
www.radio-paranoid.net.
In der Heart N Heavy Sendung des großartigen DJ GeneralCuster. Auch hier heißt es unbedingt reinhören!

DriverSideImpact - Lion big

Band: Driver Side Impact
Album: Lion
Spielzeit: ?? min.
Plattenfirma/Vertrieb: Victory Records/Soulfood
Homepage: www.myspace.com/driversideimpact
Wertung: 7
Manchmal überkommt es mich einfach. Als eigentlicher Traditionalist hinsichtlich Rockmusik muss zwischendurch einfach eine moderne Rockplatte in den Player. Dieses Mal hab ich mir das neue Album von DRIVER SIDE IMPACT, einer blutjungen Band aus Cleveland, Ohio ausgesucht. „Lion“ scheint das zweite Album der Jungs zu sein. So genau erfährt man es leider nicht in der Bio, da dort noch die Version für das Debütalbum online steht. Peinlich, peinlich. Im digitalen Zeitalter ist es auch kein Problem, dass man die Musik nur noch per Stream anhören und bewerten kann, leider kann ich euch allerdings die genaue Spielzeit nicht angeben, da ich keinen Bock hatte mit der Stoppuhr daneben die Platte anzuhören. Doch kommen wir endlich zur Musik. Angeblich heißt diese Richtung Emo und DRIVER SIDE IMPACT spielen eine etwas poppige Version davon. In meinen Augen ist es einfach Rock mit leichten Punk und Pop-Einflüssen, der mit Keyboards unterlegt wird. 11 Songs sind auf „Lion“ enthalten und „Walking On Water“ beginnt gleich mit ordentlichen Gitarren, sobald der Gesang einsetzt, wird es sehr poppig. Doch die guten Gesangslinien und das durchdachte, abwechslungsreiche Songwriting können mich als absoluten Nicht-Experten erstmal überzeugen. „Patience (Gave It Up)“ lässt bei den Gitarren etwas nach und rockt rein gar nicht. Und auch der eigentlich gute Refrain ist zu weichgespült und so kommt alles ohne Druck raus. Schade. Gut, geht halt doch in Mainstream-Pop Richtung, das Ganze. „Rumor Hill“ hätte auch ganz gut von BLINK 182 stammen können, geht schnell ins Ohr und sogar in die Beine. Ungewöhnlich dann „The Ties That Binds And Break Within“, das mit einem instrumentalen Percussion-Intro startet und auch ansonsten aus dem Einheitsbrei heraussticht. „The Lion“ und „Elysium“ haben auch nette Melodien, sind aber sehr austauschbar. „Better In The Rain“ macht das viel besser. Das ruhige „Heaven“ ist dann abschließend noch zuerst eine emotionale instrumentale Ballade geworden, die im zweiten Teil dann etwas durchstartet, die Titel davor schwanken zwischen nett, belanglos und durchschnittlich. Also eigentlich machen DRIVER SIDE IMPACT vieles richtig, die wirklich großen Hits sind leider nur begrenzt auf der Platte. Insgesamt sehr nett für die nächste Autobahnfahrt und für meine nächste poppige Phase, hehe.

 

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