|
Band: Drive, She Said Album: Dreams Will Come – The Best Of & More Spielzeit: 73,02 min Plattenfirma/Vertrieb: AOR Heaven Homepage: www.myspace.com/driveshesaidband VÖ: 21.05.2010 Wertung: Ohne Wertung Ein neues Lebenszeichen der einzigen mir bekannten Formation mit Komma im Bandnamen war nach dem umjubelten Auftritt beim Firefest 2009 eigentlich nur eine Frage der Zeit. Nach überstandener Grunge- und New Metal Welle und einer kaum beachteten Veröffentlichung in diesem Jahrzehnt (Real Life von 2003) stehen nun auch bei den Amerikanern, wie bei so vielen Melodic Acts aus den 80ern, wieder alle Zeichen auf Sturm. Untermauert wird dieses Vorhaben von einer geplanten Sommertour und einer Best Of – Compilation ihrer 5 bisher erschienen Alben. Der Rundling bietet dann auch einen einigermaßen repräsentativen Überblick über das Schaffen des Duos Mark Mangold (Ex-Touch)/Al Fritsch und sollte jeden Liebhaber gediegener AOR Sounds überzeugen. Vor allem weil tatsächlich die besten Tracks der nicht gerade vor Highlights überschäumenden regulären Alben (einzige Ausnahme: das selbstbetitelte Debut) den Weg auf diesen Silberling gefunden haben. Als zusätzliches Schmankerl bietet diese randvolle Scheibe 4 Stücke neueren Datums, wobei sowohl der Titeltrack, also auch das verhältnismäßig harte und moderne „Try To Let Go (FukUUp)“ nicht nur aufgrund der miesen Produktion deutlich vom Rest des Materials abfallen. Besser kommen da schon die beiden von Mangold verfassten Hits „Fool`s Game“ (Michael Bolton) und „I Found Someone“ (Cher), welche bis heute im Live-Programm von Drive, She Said zu finden sind und auch für Komplettisten und Die-Hard Fans einen Kaufanreiz darstellen können. Wer auf der Suche nach plüschigem, melodischem und keyboardlastigem AOR der 80er Jahre ist sollte mal beim Plattenhändler seines Vertrauens vorbeischauen und ein Ohr riskieren. Heavy
|