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Band: Dragonsfire Album: Visions Of Fire Spielzeit: 45:36 min. Plattenfirma/Vertrieb: Pure Steel Records/Twilight Vertrieb Homepage: www.dragonsfire.de oder www.myspace.com/dragonsfiremetal Wertung: 8 DRAGONSFIRE sind die jüngeren Zwillingsbrüder der alten Teutonen UNREST. Rein musikalisch versteht sich. Sänger Thassilo Herbert tendiert stimmlich echt zwischen Chris Boltendahl (GRAVE DIGGER) und Sönke Lau (UNREST). Dazu kommt erdig und trocken produzierter Power Metal typisch norddeutscher Prägung obwohl sie doch eher dem Hessenlande geografisch zuzordnen sind. Nackenbrecher wie “Wings Of Death” tönen schon verdammt mächtig aus den Boxen. Richtig geil ist dann das mit einem deftigen “Rock And Roll!-Shout” beginnende “Dragonsfire Rockxxx”, welches auch die ein oder andere MOTÖRHEAD Reminiszenz enthält. Besonders live dürften DARGONSFIRE damit jede Bühne rocken. “Burning For Metal” klingt verdammt retro und spielt sämtliche neueren MANOWAR Ergüsse in die ewigen Jagdgründe. Das ist True Metal in seiner reinen und perfekten Form. Lediglich die Melodieführung bei “The Defendant” kommt mir sehr bekannt vor. Komme nur nicht drauf, welcher alte 80er Jahre Song dafür Pate gewesen sein könnte. Aber besser so eine Inspiration als gar keine, hehe. DRAGONSFIRE gehören mit “Visions Of Fire” zu den großen Hoffnungen des deutschen Power Metals und sollten bald in einem Munde mit den etablierten Bands der Szene zu nennen sein. Schleierhaft bleibt mir nur, warum man in der Info tönt sogar auf dem Summernight Festival in Euskirchen gespielt zu haben. Da ich dort ein paar Jährchen gearbeitet und gewohnt hab, hatte ich auch mal das Vergnügen dieses Festival zu besuchen. Zusammen mit ca. 35 anderen Nasen, die dort zu UNREST abrocken durften. Groß war dieses Festival jedenfalls nicht, 'grins', dafür Undergound pur.
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