|
Band: Andy Roch’s Dorian Gray Album: Free Spirit Spielzeit: 52:09 min Plattenfirma/ Vertrieb: Headless Records Vergleichbare Bands: Joe Satriana, Chris Korblein, Ricky King, Blackmore’s Night Wertung: 5,5 Andy Roch hat mit seiner Band DORIAN GRAY zwischen 1994 und 2001 vier Hardrockalben veröffentlicht, die mir absolut kein Begriff sind. Da Sie laut Presseinfo mit Lob überhäuft, komme Schande über mich. Nun hat Herr Roch zusammen mit Geige, Cello, Keyboard und einem angeblich echten Drummer ein Instrumentalalbum eingespielt. Positiv herauszuheben wäre der Fakt, dass hier im Gegensatz zu manchem anderen Kollegen nicht gefrickelt wird. Die Gitarre spielt zwar Hauptrolle, aber es ist alles in einem Song eingebettet ähnlich also wie bei CHRIS KORBLEIN. Was diesem Album dennoch fehlt, ist definitiv eine bessere Produktion. Außerdem bin ich fast davon überzeugt, dass der Drummer starke Ähnlichkeiten mit einem schlecht programmierten Drumcomputer hat. Wirklich ein steriler Sound, der noch dazu manches Mal wie auf der Kirmes klingt. Da zusätzlich wie bei „Speaking Without Words“ manchmal ein leicht schräger Ton angeschlichen kommt und die 20 Stücke spätestens beim zweiten Mal nicht gerade spannend sind, hat dieses Album noch Luft nach oben. Wieso Andy eigentlich den Höhepunkt „Castle Rock“ gerade auf Track Nummer 13 gesetzt hat, mag sein Geheimnis bleiben, er ist jedenfalls mein Anspieltipp.
|