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Band: Disbelief Album: Heal! Spielzeit: 40:20 min. Plattenfirma/Vertrieb: Massacre Records VÖ.: 21.05.2010 Homepage: www.disbelief.de und www.myspace.com/disbeliefmetal Wertung: 8,5 von 10 Kaum zu glauben dass die Jungs von Disblief nun schon seit 20 Jahren die Szene unsicher machen. Mir kommt es vor als wäre es gestern gewesen dass mir das Debüt den Schädel abmontiert hat. Seit dem Erscheinen des Debüts hat sich viel getan im Disbelief Camp. Musiker kamen und gingen, nur Karsten "Jagger" Jäger hat sich als Konstante erwiesen. Und das mit gutem Grund. Ich kenne keinen zweiten Sänger auf diesem Planeten der solch kranke Vocals zu Stande bringt wie Jagger. Aber ich schweiffe ab. Mit "Heal!" legen Disbelief zum Jubiläum eine CD mit Cover Versionen vor. Die Idee ist nicht neu, aber im Falle von Disblief etwas besonderes. Was schlicht und ergreifend auf der Tatsache beruht dass die Band schon immer komplett einzigartig klang. Wer die alten Coverversionen kennt weiss was ihn erwartet. Disbelief nehmen einen Song und drehen ihn solange durch den Wolf bis er wie eine Eigenkomposition klingt. Diesen Effekt erzielt man am besten mit den kranken Vocals vom Jagger und dem ungemein groovenden Parts der Gitarrenfraktion. Eines der besten Beispiele ist "Love Like Blood", das Original stammt von Killing Joke, das in der Disbelief-Version einen so fetten Punch hat dass man nicht mehr weiss wo oben und unten ist. Ebenfalls total genial die Version von Possessed's "The Eye's Of Horror". Leider gibt es bei der Vorabversion des Albums kein Booklet. Somit sind das die einzigen zwei Songs die ich identifizieren konnte. Aber auch der Rest steht dem hier in nichts nach. Das Album groovt wie Hölle, es tritt dir direkt in die Fresse und zeigt einmal mehr warum Disbelief im Extreme-Metal Bereich allein auf weiter Flur stehen. Steve
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