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Ab sofort präsentieren wir jeden Montag ab
20.00 Uhr ein redaktionell geprüftes Album mit 3 Songs beim Internet Radio
www-rock-schmiede.de.
DJ Oldwoodstock wird euch außerdem mit weiteren Schmankerln einheizen.

Flyer-Paranoid

Außerdem gibt es jeden Mittwoch ab
 20.00 Uhr einen von uns ausgewählten Song aus einem brandaktuellen Album auf
www.radio-paranoid.net.
In der Heart N Heavy Sendung des großartigen DJ GeneralCuster. Auch hier heißt es unbedingt reinhören!

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Band: Dirty Penny
Album: Young & Reckless
Spielzeit: ? min. (Onlinestream)
Plattenfirma/Vertrieb:
Veröffentlichung: 17.09.2009
Homepage: www.dirtypennysucks.com oder www.myspace.com/dirtypennysucks
Wertung: 8,5
Leider hat es mit dem Plattenvertrag bis dato noch nicht geklappt, warum, das weiß kein Mensch. Fakt ist jedenfalls, dass auch die zweite Scheibe der Kalifornier DIRTY PENNY im Eigenvertrieb um die Ecke schippert. Generell ist da ja auch kein Beinbruch bei der heutigen Machtstellung des Internets, aber ein bisschen verwundert bin ich schon, dass die Jungs immer noch ohne Deal dastehen. Denn ihr Debüt „Take It Sleazy“ war nur noch geil und seit dieser Veröffentlichung sind nun doch schon 2 Jahre ins Land gezogen. Aber konzentrieren wir uns doch einmal auf die 13 neuen Songs auf „Young & Reckless“. Der Opener (und gleichzeitig die erste Single) „If I Were You I´d Hate Me Too“ kommt relative untypisch daher, ohne großen Chorus, sozusagen ein Trademark von DIRTY PENNY bisher. Wenn man den weiteren Verlauf des Albums betrachtet, ist diese erste Single ein bisschen unglücklich gewählt, da sie den Großteil von „Young & Reckless“ nicht sonderlich gut repräsentiert. Trotzdem kein schlechter Song. Doch bei „In Luv With Insanity“ ist sie wieder da, die Magie, die das Debüt ausgezeichnet hat. DIRTY PENNY rocken unbekümmert drauf los und legen ganz nebenbei einen kleinen Hit aufs Parkett. Ähnlich verhält es sich auch bei „LCS“, „Goin´Out In Style“, „Run To You“, „Crash & Burn“, dem abschließenden Partykracher „Wrecking Ball“ oder „Livin´ Rock“, bei dem ganz deutlich herauszuhören ist, dass JOHNNY LIMA erneut ins Songwriting eingebunden war. An 4 Songs war er beteiligt, außerdem hat er das Album gemixt und produziert. „Young & Reckless“ ist erneut ein Sleazeinferno, das beweist, dass mit den jungen Wilden weiterhin zu rechnen ist und dass sie auf dem richtigen Weg sind, mit oder ohne Plattenvertrag. Wer braucht den schon, wenn es auch so bergauf geht? Die Hauptsache ist, dass sich DIRTY PENNY weiterhin treu bleiben und unbeirrt das machen, was sie am besten können: dreckigen, melodischen Sleazerock, „Young & Reckless“ eben.
Stefan
 

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Band: Dirty Penny
Album: Take It Sleezy
Spielzeit: 44:22 min.
Plattenfirma/Vertrieb: Eigenvertrieb/Import
Vergleichbare Bands: Mötley Crüe, Crashdiet, Loud´n Nasty, Sister
Homepage: www.myspace.com/dirtypennysucks
Wertung: 8,5
Was da den weiten Weg über den großen Teich zu uns gefunden hat, ist eine große Überraschung für mich, denn ich dachte ja schon, Skandinavien würde der einstigen Sleazemacht U.S.A. komplett die Show stehlen. Umso verblüffender scheint es mir, das alles von einer blutjungen, bis dato gänzlich unbekannten Band zu hören. DIRTY PENNY kommen aus Santa Cruz und waren früher unter dem Namen ANTIDOTE unterwegs, aus rechtlichen Gründen mussten sie sich aber umbenennen. Sie spielten letztes Jahr unter anderem beim CRUEFEST im Whiskey A Go-Go und waren heuer beim Mega-Event ROCKLAHOMA mit von der Partie. „Take It Sleezy“ kommt wahnsinnig frisch und unbekümmert aus den Boxen und erinnert mich ein wenig an die Anfangstage von MÖTLEY CRÜE, rauh, dreckig und trotzdem melodiös. Trotzdem kopieren DIRTY PENNY nicht einfach drauf los, sondern sind durchaus ziemlich eigenständig. Eigentlich sind keine größeren Ausfälle zu verzeichnen, die Scheibe rockt voll durch und es befindet sich nicht eine Ballade an Bord. Einzige Ausnahme macht die abschließende Acoustic-Version von „Sleeze Disease“, und die finde ich, wie auch den Rest des Albums einfach nur geil. Songs wie „Hot & Heavy“, „Runnin Wild“, „Sleeze Disease“, das geniale „Scream & Shout“, der absolut heiße Opener „Midnight Ride“ oder das rifflastige „Vendetta“ zeigen absolute das Potential, das die Jungs einige Stufen weiter nach oben bringen wird. Mit „Black´n Blue“ haben die Jungs zur Mitte der Langrille auch noch eine megacoole Rock´n Roll Boogie Woogie Nummer am Start, die, wie auch die restlichen Tracks, ganz klar nach Büüühne schreit. Allerdings holte man sich unterstützend noch ein wenig prominente Hilfe ins Boot, denn JOHNNY LIMA hat die Scheibe produziert, gemixt und war auch im Songwriting einiger Songs involviert. Wenn mit diesem Bastard im Gepäck kein Platten-Deal rausspringt, soll mich der Teufel holen. Checkt das Teil aus, Ihr werdet es nicht bereuen. DIRTY PENNY warten nur darauf, Euch ganz kräftig in den Arsch zu treten
Stefan

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