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Band: Deviant Syndrome Album: Inflicted Deviations Spielzeit: 42:53 min. Label/ Vertrieb: MDD Homepage: http://www.myspace.com/devsyn Veröffentlichung: 24. Juni 2011 Wertung: 8 von 10 Die Melodic Death Metaller Deviant Syndrome sind im europäischen Raum vermutlich noch keine große Bekanntheit. Inflicted Deviations, ihr Debütalbum, könnte das aber ändern, denn was hier geboten wird, ist durchaus hörenswert. Das russische Quintett überzeugt vor allem durch ihr technisches Können – das wird durch das rasante Tempo, das hier dominiert, klar – aber auch durch geschicktes Songwriting und wohl dosierte Solo-Einsätze. Gesangsmäßig fühlt man sich ein wenig an die Stimme von Ensiferum-Shouter Petri Lindroos erinnert. Als angenehm empfinde ich es, dass das Keyboard eher im Hintergrund wirkt, obwohl es immer präsent ist und sozusagen den Melodie-Rahmen um das sonst ziemlich aggressive Geknüppel bildet. Schnell, melodisch und ein Hauch von Black Metal, so könnte man die Combo beschreiben. Kein Song gleicht dem anderen und dennoch gibt es Punkteabzug von meiner Seite: die Keyboarderin müsste im Song Consequence nicht unbedingt mitsingen und wer auf die sogenannten Ohrwürmer oder sogar Mitsing-Nummern hofft, der sei an dieser Stelle vorgewarnt, denn die Songs erschließen sich leider nur sehr langsam. Das soll nun aber nicht heißen, dass Inflicted Deviations ein minderwertiges Album ist. Im Gegenteil: durch mehrmaliges Hören erkennt man hier und da bekannte Passagen wieder und ertappt sich vielleicht sogar beim Kopf-Wackeln. Franziska
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