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Band: Deep Green Sunset Album: Nova Spielzeit: 45:02 min. Plattenfirma/Vertrieb: Green Arts/Hofa Media Homepage: www.deepgreensunset.de oder www.myspace.com/deepgreensunset Wertung: 6,5 Eigentlich dachte ich bis dato, dass DEEP GREEN SUNSET reine Newcomer sind, doch bei meinen Recherchen wurde ich eines Besseren belehrt, denn die aktuelle Platte „Nova“ ist bereits die dritte Veröffentlichung der Karlsruher Nu-Metal-Crossover-Band. Nun gut, die Musiklandschaft ist ja nicht unbedingt ein Dorf, da gibt es massig Bands, die einfach durch das persönliche Raster fallen. Zudem fand ich immer, dass genau die Musik, wie DEEP GREEN SUNSET (DGS) sie machen, seit mindestens 5-7 Jahren (oder länger) tot ist. Denn seitdem haben weder SUCH A SURGE noch die H-BLOCKX (übrigens ein guter Querverweis zum Sound von DGS) und Konsorten etwas ansprechendes herausgebracht. Und jetzt kommen DGS mit einem Album aus den Hüften, das deutsche und englische Texte ganz wild durcheinander wirft. Fast abwechselnd wird ein englischer bzw. deutscher Titel präsentiert. Und mit dem Opener „Here We Are“ und dem anschließenden „Alles was bleibt“ zünden die Jungs auch gleich zwei ordentliche Raketen. Danach wird es aber etwas einfallsloser und bei manchen Songs (z.B. „Hurricane“) ist das Betätigen der Skip-Taste unumgänglich, nicht zuletzt aufgrund des etwas dünnen Stimmchens von Dennis Köhler. Lustig anzuhören ist aber der Abschluß von „Nova“, denn die Nummer „Anthem“ beweist mal wieder, was mit genügend Alkohol (in diesem Fall wohl Bier) im Blut alles rauskommen kann. Dieser Song eignet sich top zum Selbstversuch: hört Euch „Anthem“ mal nüchtern an und dann nach dem Kneipenbesuch o.ä. Echt verblüffend *grins*! Der Sound von „Nova“ könnte etwas druckvoller sein, dann würden einige Titel bestimmt besser kommen. Eine Top Produktion ist besonders in diesem Genre ein absolutes Muss, wie ich finde. Trotzdem gibt es auf der neuen DGS nicht nur Schatten (SUCH A SURGE, höhö), sondern auch einige Lichtstrahlen, jedoch hoffe ich in Zukunft noch einige mehr davon wahrnehmen zu können. Stefan
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