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Ab sofort präsentieren wir jeden Montag ab
20.00 Uhr ein redaktionell geprüftes Album mit 3 Songs beim Internet Radio
www-rock-schmiede.de.
DJ Oldwoodstock wird euch außerdem mit weiteren Schmankerln einheizen.

Flyer-Paranoid

Außerdem gibt es jeden Mittwoch ab
 20.00 Uhr einen von uns ausgewählten Song aus einem brandaktuellen Album auf
www.radio-paranoid.net.
In der Heart N Heavy Sendung des großartigen DJ GeneralCuster. Auch hier heißt es unbedingt reinhören!

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Band: Deep Down The Soul
Album: Deep Down The Soul
Spielzeit: 40:08 min
Plattenfirma/ Vertrieb: Anko Music/MDM
Homepage: www.deep-down-the-soul.de
Wertung: 6,5
Normalerweise könnt ihr mich mit Metalcore und seinen unzähligen Auswüchsen jagen, so verhasst ist mir diese Musikrichtung, da es meistens eher untalentierte Musiker sind, die nicht mal richtig wissen, wie man einen Song schreibt und die Unfähigkeit hinter Growl Attacken und Geschrabbel zu verbergen suchen. Die paar Heroes, die die Szene hervorgebracht hat, bilden da die löbliche Ausnahme. Doch diese ständigen Trittbrettfahrer, die nun über kleinere Label kommen, überschwemmen den Markt mit zunehmend viel Müll. DEEP DOWN THE SOUL wollte ich ursprünglich gar nicht in den Player legen. Doch der Umstand, dass die Jungs aus Ingolstadt kommen, gab den Ausschlag durch den Regionalbonus es doch einmal versuchen. Und ich wurde positiv überrascht. Denn hier wird nicht nur geschrabbelt und gegrowlt. Die Gebrüder Schlagenhaufer wechseln sich an den vocals mit doppelstimmingen cleanen Passagen, Growls, Shouts und aggressiven Rap Einlagen ab, was die Songs um einiges abwechslungsreicher macht und so manches Mal an CLAWFINGER erinnert. Ihr habt richtig gelesen, Songs. Denn die Crosscorer, wie sie ihren Stil genannt haben, haben es in dieser Richtung drauf. Während „Look Into My Eyes“ noch eher durchschnittlich daher kommt, zeigen sie mit „Afraid Of My Dreams“ und besonders dem nachfolgenden „So Close“, dass sie es um so viel besser können. „So Close“ bietet ruhige, groovige Parts mit viel Melodie genauso wie Shouts und fette Riffs. Einfach nur geil. Geschickt eingestreute Breaks, starke Gitarrensoli, ein einfacher thrashiger aber wirkungsvoller Groove veredeln dann auch das nachfolgende „Bullet“ und lässt die Nackenmuskeln zucken. Durchschnittliches ist mit „Behind The Lights“ dennoch ebenfalls enthalten. Aber ganz ehrlich. Jeder Metalcore Jünger, der durch meine Eingangszeilen nicht verschreckt wurde, muss sich DEEP DOWN THE SOUL zulegen, denn die Jungs sind teilweise richtig geil. Aber auch Anhänger von Thrash Metal oder sämtlichen Sachen der CAVALERAS sollten hier zugreifen. Sehr abwechslungsreiche 40 Minuten mit 3 großen Hits. Denn auch die düstere Halbballade „Black Rose“ ist großes Kino geworden.

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