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Band: Darkwater Album: When Stories End Spielzeit: ?? min Plattenfirma/Vertrieb: Ulterium Records Veröffentlichung: 12.11.2010 Homepage: www.darkwater.se oder www.myspace.com/darkwaterofficial Wertung: 8,5 von 10 Seit dem Jahre 2003 treiben die Schweden DARKWATER im schwermetallischen Universum ihr Unwesen. Bereits mit ihrem ersten Album “Calling the earth to witness” konnten sie sich unter den Prog Rockern dieses Planeten eine beachtliche Fanschar erspielen und galten als Geheimtipp. Nun schicken sich die 5 Schweden an, mit ihrem neuen zweiten Werk „When Stories End“ ihre Fanschar zu vergrößern und noch mehr Metaller von sich zu begeistern. Vorab gesagt das gelingt ihnen recht gut. Aber der Reihe nach. DARKWATER das sind Henrik Båth (Gesang, Gitarre), Markus Sigfridsson (Gitarre), Simon Andersson (Bass), Tobias Enbert (Schlagzeug) und Magnus Holmberg (Keyboards). Ihre musikalischen Einflüsse gibt die Band mit so namenhaften Kollegen wie SYMPHONY X, EVERGREY und DREAM THEATER an. Reinster Progressiv Metal wird hier also praktiziert. Dann werfen wir jetzt mal einen genaueren Blick auf die Songs um zu sehen ob sich die Mannen von DARKWATER gesteigert haben und ob es ein Fest für Progressiv Metal Fans wird. Als Opener präsentiert man uns „Breathe“. Dieser wird eingeleitet durch die sehr präsenten Keyboardklänge, die angereichert mit ein paar knackigen Riffs uns die ganze Zeit auch begleiten werden. Der Gesang von Henrik hat eine sehr angenehme Klangfarbe und wirkt sehr sauber. Man merkt hier auch gleich das bei der Produktion genau drauf geachtet wurde das die Instrumente und der Gesang sich nicht überlagern oder von der Lautstärke her zu unterschiedlich sind. Das Stück ist wirklich sehr keyboardlastig, aber wem es gefällt der wird hier bestens unterhalten. Gutes Stück, guter Opener. „Why I bleed“ der nächste Track wird mit sanften Streicherklängen eingeleitet bevor die Gitarren das Zepter in die Hand nehmen. Es folgt ein etwas längerer instrumentaler Teil, bevor der wieder sehr passende Gesang einsetzt. Die Nummer ist im Midtempo Bereich angesiedelt und bietet uns viel Abwechslung. Der Chorus ist hier erste Sahne und frisst sich in die Gehörgänge! Klasse Nummer, gefällt mir wirklich sehr gut. Der erste Hit. Mit „Into the cold“ einem ebenfalls eher im Midtempo Bereich angesiedelten Song geht es weiter. Wieder dauert es ein bisschen bis der Gesang ertönt, dieser ist nun auch ein wenig düsterer als zuvor. Passt perfekt zur Grundstimmung und zu Atmosphäre. Der Chorus weiß hier ebenfalls zu gefallen. Einer Prog Nummer würdig wird uns auch hier wieder viel Abwechslung geboten. Ganz überzeugen tut sie, meiner Meinung nach, trotzdem nicht. Mit „A fools utopia“ machen es die Jungs wieder besser. Die Nummer beginnt ruhig mit sanften Klängen und steigert sich musikalisch sehr gut unterlegt bis zum hervorragenden Chorus der sehr eingängig ist und den Hörer gleich begeistert. Gut gemacht, beide Daumen hoch. Das folgende „Queen of the night“ ist eine wahres Freudenfest für die Prog Fans. Abwechslung, Atmosphäre, Keyboards, ordentliche Länge und mehrstimmiger Gesang. Alles drin was die Progressiv Metal Anhänger brauchen um sich wohl zu fühlen! Ein weiterer Prog Ohrenschmaus ganz im Stile von „Into the cold“ und „Queen of the night“ erwartet uns beim Track „Fields of sorrow”. Zum Abschluss der Scheibe präsentiert man uns mit „Walls of deception“ eine Nummer mit einer guten Mischung aus progressiven und melodischen Elementen. Der Chorus dürfte jedem Melodic Metal Freund auf der Zunge zergehen. Eine klasse Nummer die das Album würdigt beschließt.
Anspieltipps: Um das neue Werk näher kennen zu lernen, solltet ihr euch am Besten die Tracks „Why I bleed“, „A fools utopia“ und „Walls of deception“ reinziehen.
Fazit :
Keine Frage DARKWATER haben sich im Vergleich zum bereits starken Debüt noch mal steigern können. Es gibt auch ein paar richtige Perlen auf dem Album, aber der ganz große Wurf ist es meiner Meinung nach noch nicht. Dafür fehlt den Schweden doch noch ein wenig was. Ein bisschen mehr Abwechslung bei den Tracks hätte dem Album z.B. gut getan. Die Leistung der Jungs ist aber allen Ehren wert und deshalb spreche ich hier auch eine Kaufempfehlung für alle Fans von gut gemachten Prog Metal aus. Ich gebe dem neuen Werk daher gute 8,5 Punkte. Das ist doch auch schon was und ich denke mit dem dritten Album wird man sich noch mehr steigern können!
Trackliste:
01. Breathe 02. Why I bleed 03. Into the cold 04. A fools utopia 05. Queen of the night 06. In the blink of an eye 07. Fields of sorrow 08. Without a sound 09. Walls of deception
Julian
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