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Band: Dalriada Album: Szelek Spielzeit: 49:19 min. Plattenfirma/Vertrieb: Nail Records Homepage: www.dalriada.hu Wertung: 5 Die Ungarn DALRIADA versuchen mit ihrem vierten Album auch außerhalb des eigenen Landes für Furore zu sorgen. Anscheinend sind sie nämlich mit ihrem Folk Metal in ihrer Heimat sehr erfolgreich. Ob dies allerdings außerhalb ihrer Landesgrenzen auch so gut gelingen mag, wage ich zu bezweifeln. Erstens ist für uns Westeuropäer Musik in ungarischer Sprache schon sehr gewöhnungsbedürftig. Zweitens ist ihr Folk Metal im Stile von FALCONER auch nichts neues und kann kaum mit außergewöhnlichen Elementen aufwarten. Drittens muss ich gestehen, dass mir der Duettgesang männlich/weiblich hier mit Andras Ficzek, der sehr energiegeladen seine Stimme einsetzt, und Laura Binder, die doch ziemlich blass bleibt, ein wenig auf die Eier geht. Glücklicherweise unterlässt Andras das Grunzen, das viele seiner Kollegen gerne einsetzen, und Laura hält sich ebenfalls in gemäßigten Tonlagen auf und unterscheidet sich da positiv von anderen Möchtegern-Operndiven. Das Problem sind aber die Songs an sich. Denn manchmal sind die Strukturen so einfach gestaltet, dass man meinen könnte, ah hier mischt sich Metal mit Polka. Besonders das Drumming ist doch sehr einfallslos. Zu entdecken gibt es aber bei „Hajnalpir“ oder „Megegyszer“ so manch schönes Riff, so manch einladende Melodei und eine handwerklich ordentliche Leistung. Auch bei den Balladen können DALRIADA punkten. Da aber auch Gähnattacken wie das abschließende „Tavaszköszöntö“ (keine Ahnung, wie man diesen Zungenbrecher ausspricht) enthalten sind, welches einfach zum x-ten Mal die fast gleichen Riffs, wie so manch anderer Song davor bietet, und mit dödelig gesungenen Kindermelodien voll auf die Nerven geht, gibt es von mir ehrlich keine Kaufempfehlung. Wer meint, dass RUNNING WILD Kindermelodien verwenden, sollte sich mal DALRIADA reinpfeifen und wird eines Besseren belehrt.
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