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Ab sofort präsentieren wir jeden Montag ab
20.00 Uhr ein redaktionell geprüftes Album mit 3 Songs beim Internet Radio
www-rock-schmiede.de.
DJ Oldwoodstock wird euch außerdem mit weiteren Schmankerln einheizen.

Flyer-Paranoid

Außerdem gibt es jeden Mittwoch ab
 20.00 Uhr einen von uns ausgewählten Song aus einem brandaktuellen Album auf
www.radio-paranoid.net.
In der Heart N Heavy Sendung des großartigen DJ GeneralCuster. Auch hier heißt es unbedingt reinhören!

CRYSTAL_VIPER_Legends

Band: Crystal Viper
Album: Legends
Spielzeit: 46:47 min.
Plattenfirma/Vertrieb: AFM Records
Veröffentlichung: 22.10.2010
Homepage: www.crystalviper.com und www.myspace.com/crystalviperofficial
Wertung: 7,5 von 10
Hier ist es also. Das erste vollständige Album der polnischen Metalhoffnung CRYSTAL VIPER für das neue Label AFM. Hat sich bei den Polen ausser dem Wechsel noch etwas getan? Ja. Die Musik hat sich ein bisschen vom straight in die Fresse gehenden Metal der letzten Alben ein bisschen mehr in den Bereich des Melodic Metal entwickelt. Dadurch geht ein wenig die Durchschlagskraft der Songs verloren. Die aktuelle Ausrichtung wird vermutlich einen grösseren Kreis an Fans ansprechen, ich jedoch vermisse die Unbekümmertheit und Energie der alten Alben. Aber weiter im Text.
Nach einem kurzen Intro geht es mit „The Ghost Ship“ schon mal sehr los. Auf Grund der Gitarren-Leads und des Textes könnte die Nummer auch von Running Wild sein. „Blood Of Heroes“ knallt mit schön altmodischem Riffing aus den Boxen und „Goddess Of Death“ ist ein klasse Song im Midtempo gehalten der sich durch feine Leads und Solos auszeichnet. Leider gibt es auf „Legends“ auch einige Songs die sich im Mittelmas ansiedeln. „Greed Is Blind“ mag überhaupt nicht zünden und nervt mit süsslichem Refrain und auch die Halb-Ballade „Sydonia Bork“ weiss nicht wirklich zu überzeugen.
Die Cover-Version von Accepts „TV War“ hätte man stecken lassen können da die CRYSTAL VIPER Version gar nichts kann.
Nach den letzten durch die Bank bockstarken Alben bin ich von „Legends“ doch ein bisschen enttäuscht. Das mag an der neuen Ausrichtung liegen oder daran das alle Songs einfach zahmer klingen als auf den älteren Werken. Den Durchbruch und eine grosse Fanschar wünsche ich der Band um Sängerin Marta Gabriel trotz allem. Den spätestens auf der Bühne knallt das CRYSTAL VIPER Material noch mal eine ganze Ecke besser.
Steve

 

Crystal Viper_front_170

Band: Crystal Viper
Album: Defenders Of The Magic Circle: Live In Germany
Spielzeit: 48:12 min.
Plattenfirma/Vertrieb: AFM Records/Soulfood
VÖ.: 04.06.2010
Homepage: www.crystalviper.com und www.myspace.com/crystalviperofficial
Wertung: 8,5 von 10
Jetzt haben es die Polen um Frontfrau Marta Gabriel endlich geschafft und sind bei AFM Records untergekommen. Die bisherigen Alben sind ja bei kleinen Underground Labels erschienen und meist nur dem Underground ein Begriff. Wurde auch mal Zeit dass sich das Label mal wieder Bands aus der traditionellen Metalecke holt. Und mit Crystal Viper hat die Company einen Glückgriff getan. Female Fronted Heavy Metal ohne Kompromisse und Elfengeseusel! Das ist was man bei Crystal Viper serviert bekommt. Nix mit aufdringlichem Keyboardgewichse, nix mit zuckersüssen Refrains die einem die Ohren verkleben, nix mit Operngeträller sondern sehr rauer Gesang unterlegt mit fetten, straighten Riffing und Double-Bass hämmern dir hier die Frisur zurecht. Der Einstand bei AFM führt aber auf Grund des Titels ein bisschen in die Irre. Denn nur die ersten sechs Tracks sind Liveaufnahmen, der Rest setzt sich aus einem Track vom bald erscheinenden neuen Album, dem Virgin Steele Cover "Obsession (It Burns For You)" und zwei Tracks die bisher noch nicht auf CD erhältlich waren zusammen.
Bei den Livetracks handelt es sich um das Eröffnungsdoppel "Breaking The Curse", "Metal Nation" und "Legions Of Truth" von der letztjährigen Grosstat Metal Nation, sowie den Songs "The Island Of The Silver Skull", "Shadows On The Horizon" und "The Last Axeman".
Die Aufnahmen haben einen guten Sound, das Publikum ist zu hören und man merkt dieser Band die Spielfreude einfach an.
Durch die Studio Songs ist das Album auch denen zu empfehlen die normalerweise nicht auf Live Alben stehen. Fans der Band haben eh schon zugeschlagen und für alle anderen gilt einfach mal reinhören.
Steve

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