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Band: Cruizzen Album: Hellrocker Spielzeit: 45:59 min. Plattenfirma/Vertrieb: Metropol Records Vergleichbare Bands: Running Wild, Unrest, Rose Tattoo Homepage: www.cruizzen.com oder www.myspace.com/cruizzen Wertung: 7,5 Dass in Good Ol Germany noch mehr Piraten rumschippern als Rock´n Rolf mit RUNNING WILD sollte spätestens mit CRUIZZEN bewiesen sein. Die Band um Gitarrist „Captain“ treibt übrigens bereits seit einer lauen Biergartennacht mitten im Februar 2002 ihr Unwesen im deutschen Untergrund. Shouter Alex „The Throat“ Mayer könnte als Mischung aus Sönke Lau und Brian Johnson durchgehen, wobei die Songs doch einen Zacken „softer“ ausfallen als die der Nordlichter UNREST. Was ich mir auch gut vorstellen kann ist, dass CRUIZZEN bestens auf Biker-Festivals funktionieren, denn die Songs sind griffig und rocken schön nach vorne, außerdem schreit dieser Bandname nach blitzendem Chrom, der Strasse, und jeder Menge kühlen Bieres am Lagerfeuer mit strippenden Mädelz. Auch vom Outfit her sehen mir diese Männer eher nach gestandenen Cruizzern aus als nach Piraten mit Holzfuß und Augenklappe (Witzle gmacht). Musikalisch herausheben möchte ich den Opener „Lights Of Sunset“, das Titelstück „Hellrocker“ und „Soulseller“. Mit „Ride Hard, Die Fast“ ist auch eine richtig coole Biker-Nummer an Bord. Schön ist auch, dass die Oberpfälzer darauf hinweisen, dass sämtliche Klänge auf dieser Scheibe reine Handarbeit sind und nicht mit irgendwelchen ProTools gepimpt wurden. Das macht die Bande doch echt sympathisch, oder nicht? Da „Hellrocker“ bereits seit Mitte 2006 zu haben ist, bin ich schon jetzt sehr gespannt auf einen würdigen Nachfolger, denn dieses Stück Bad Ass Rock´n Roll hat jede Menge Eier. Stefan
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