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Band: Crazy Lixx Album: New Religion Spielzeit: 41:20 min. Plattenfirma/Vertrieb: Frontiers Records/Soulfood Veröffentlichung: 26.03.2010 Homepage: www.crazylixx.com oder www.myspace.com/crazylixxmusic Wertung: 9,5 von 10 Könnt Ihr Euch eine Mischung aus dem Rotz von SKID ROW, der Leichtigkeit von DANGER DANGER und den bombastischen Chören von FIREHOUSE oder DEF LEPPARD vorstellen? Nein? Na dann hört mal in die neue CRAZY LIXX rein. Nach ihrem Megadebüt “Loud Minority” setzen die Schweden genau da an, wo sie mit dem letzten Ton des Vorgängers aufgehört haben – somit ist “New Religion” der absolut logische Nachfolger. Das Gesamtkonzept ist zwar identisch zum Erstling, dass die Jungs stehengeblieben sind, kann man aber nicht gerade behaupten, denn die Songs sind noch ausgefeilter, noch eingängiger und noch knalliger. Wer da als 80ger Freak keine feuchten Träume bekommt, dem kann ich auch nicht mehr helfen. Aber ich bin mir sicher, dass CRAZY LIXX nicht nur dieses Publikum bedienen, denn als eine der “Gründerbands” der New Wave Of Swedish Sleaze ziehen sie auch jede Menge junger Leute an, fast wie Mitte der 80ger, natürlich nicht in diesem Ausmaß aber für die heutige Zeit doch beachtlich. Außerdem ist es fast schon Standard, dass Chris Laney diesen Longplayer veredelt hat, natürlich in gewohnter Top-Qualität – was dieser Mann anfasst, hat einfach Hand und Fuß (wie auch sein bald folgendes zweites Solo-Album). Da verkommt der Wechsel von Gitarrist Vic Zino zu den Kollegen von HARDCORE SUPERSTAR fast schon zur Nebensächlichkeit, denn der neue Klampfer Andy Dawson schließt diese Lücke mühelos. Kracher wie “Rock And A Hard Place”, 21 Til I Die”, “Blame It On Love” oder “Children Of The Cross” sollen nur als kleine Auswahl herhalten, im Prinzip ist “New Religion” ein Album, das als künftiger Genre-Klassiker praktisch nur Hits beinhaltet. Was soll ich da noch mehr schreiben? In der nächsten Zeit stehen harte Zeiten für Euren Geldbeutel an, denn neben dieser Scheibe stellen uns z.B. noch CRASHDIET oder eben CHRIS LANEY neue Glanztaten in Aussicht. CRAZY LIXX sind wohl mit die beste 80ger Band der Neuzeit! Hammerteil!!! Stefan
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Band: Crazy Lixx Album: Loud Minority Spielzeit: ? Plattenfirma/Vertrieb: Swedmetal Records Homepage: www.crazylixx.com oder www.myspace.com/crazylixxmusic Wertung: 9 von 10 Mein lieber Herr Gesangsverein, so stark hätte ich das lang erwartete Debüt des jungen Schweden-Fünfers nicht erwartet. Zwar konnte schon die Single „Heroes Are Forever“ auf ganzer Linie überzeugen, aber Vorsicht ist ja bekanntlich die Mutter der Porzellankiste. Allzu oft lockt eine Single vorab jede Menge potentielle Käufer an, die sich dann blind das ganze Album zulegen. Leute, das könnt Ihr hier ganz getrost machen, ich versichere Euch, diese Scheibe ist eines der größten Highlights des Jahres 2007. Legt Euch das Teil unter den Weihnachtsbaum und zeigt dem Nikolaus, wie man ordentlich rockt. Nicht umsonst ist „Loud Minority“ kürzlich auf Platz 2 der schwedischen Rock/Metal-Charts eingestiegen. Aber nun mal der Reihe nach: CRAZY LIXX existieren seit 2002 und haben natürlich schon einige Demos hinter sich. Davon sind auch drei Stücke auf dem Album gelandet („Do Or Die“, „Deathrow“ und „Love On The Run“). Die ganze Scheibe bildet eine Einheit und die Jungs zeigen von Beginn an, dass sie es richtig drauf haben. „Hell Or High Water“ ist ein gewaltiger Schuss vor den Bug, der in typischer SKID ROW-Manier gehalten ist. „Dr. Hollywood“ kommt da schon melodischer mit einem Touch BLACK´N BLUE daher, genau wie „Want It“, einfach göttlich. Aber es kommt noch besser, denn eigentlich ist das ganze Album ein Hit, einziger Schwachpunkt ist die abschließende Ballade „The Gamble“. Hätte man sich die gespart, könnten wir hier ganz locker die 10 zücken. Lassen wir uns aber nicht davon beirren, denn mit „Heroes Are Forever“ oder „Love On The Run“ sowie dem Rest der Songs sind noch genügend Überflieger vorhanden, die für den Nachfolger relativ wenig Luft nach oben lassen. Für die Produktion zeichnet sich abermals kein Geringerer als Chris Laney (ZAN CLAN, ANIMAL) verantwortlich, der „Loud Minority“ einen amtlichen Sound verpasst hat. Bleibt also nur zu hoffen, dass sich CRAZY LIXX demnächst auf deutschen Bühnen sehen lassen, damit wir uns von der Live-Tauglichkeit überzeugen können. Stefan
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Band: Crazy Lixx Album: Heroes Are Forever (Single) Spielzeit: 3:30 min. Plattenfirma/Vertrieb: Swedmetal Records Vergleichbare Bands: The Poodles, Wig Wam Homepage: www.crazylixx.com oder www.myspace.com/crazylixxmusic Wertung: 8,5 von 10 Skandinavien scheint über eine schier unerschöpfliche Armee von talentierten Sleaze-Muckern zu verfügen. Anders kann ich mir nicht erklären, dass ich schon wieder eine absolute Granate aus dem Schwedenlande in meinen Händen halte. Ich weiß nicht, was sich in der schwedischen (oder auch finnischen) Muttermilch befindet, aber schön langsam müsste die ganze L.A.-Szene nach Skandinavien umziehen, denn dort tummeln sich seit geraumer Zeit unzählige Hairspray-Rocker mit tonnenschwerem Potenzial. Jüngstes Beispiel sind CRAZY LIXX, die seit 2003 in relativ kurzen Abständen immer wieder diverse Demos aufgenommen haben, die durchaus ein gewisses Können durchblitzen ließen, aber der neueste Streich kommt ganz schön hitverdächtig daher. „Heroes Are Forever“ ist eine geile Hymne, die sofort ins Blut geht und mit der man sofort gute alte Zeiten verbinden will. Produziert von CHRIS LANEY (ZAN CLAN) ist auch soundmäßig alles im grünen Bereich. Da bin ich doch mal gespannt, ob uns CRAZY LIXX demnächst mit ihrem ersten regulären Longplayer überraschen werden und ob sie das hohe Niveau dieser Single halten können. Ich rechne fest damit, dass hier ein neuer Stern am Rock-Himmel aufgeht, der uns noch überraschen wird. CRAZY LIXX Kixx ur Azz! Stefan
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