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Band: Corpus Christi Album: The Darker Shades Of White Spielzeit: ?? min. Plattenfirma/Vertrieb: Victory Records/Soulfood Homepage: www.myspace.com/corpuschristiad Wertung: 7,5 CORPUS CHRISTI sind eine relativ junge christlich orientierte Band aus den Staaten, die sich einer deftigen Metalcore Variante verschrieben haben. Allein die Doublebass-Attacke beim Opener „Parade Of Scars“ ist aller Herren wert. Richtig punkten können die Jungs aber mit dem nachfolgenden „It's Always Darkest Before The Dawn“, denn hier stimmt die Mischung aus brutalen Knüppelattacken und melodiösen Parts einfach perfekt. Wer die letzte Scheiblette „Anthems For The Rejected“ der Finnen APRIL im Regal stehen hat, sollte auch bei CORPUS CHRISTI unbedingt zugreifen. Denn genau wie die Finnen verstehen es die Amis richtig gute Songs zu schreiben und mit unbändiger Spielfreude zu punkten. Auch das nachfolgende „Marylin“ weiß mit sehr schönen Gesangslinien und der richtigen Dosis Härte zu gefallen. Gut, die Shouts sind nicht das absolut Gelbe vom Ei, da ist noch etwas Luft nach oben. Doch besonders der Mittelteil ist verdammt geil geworden. Bei „Until The Day „ nehmen CORPUS CHRISTI dann erstmalig ein wenig den Gang raus und das tut der Abwechslung sichtbar gut. Denn gerade das etwas zu stark in den Vordergrund gemischte Schlagzeug ist manchmal zu eintönig, da zu viele Doublebass-Attacken des Hasen Tod sind, hehe. Das merkt man bei „Fight For The King“, welches relativ schnell den Druck der Skip-Taste nach sich bringt. Hat man eben schon vorher auf dem Album in sehr ähnlicher Form bereits viermal gehört. „Starry Nights Cloudy Hearts“ kann dann nochmal mit sehr guter Gitarrenarbeit punkten. Ansonsten lassen CORPUS CHRISTI aber gegen Ende des Albums etwas nach. Die richtig guten Ideen fehlen ein wenig. Nichtsdestotrotz sollten alle Metalcore Jünger dieses Album ganz schnell ordern. Ein wirklich guter Einstand der Christen-Metaller.
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