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Band: Consfearacy Album: Consfearacy Spielzeit: 40:45 min Plattenfirma: Massacre Records Veröffentlichung: 01.07.2011 Homepage: www.myspace.com/consfearacytheband WERTUNG: 8 von 10
US Power Metal scheint wieder schwer angesagt zu sein. Mit CONSFEARACY taucht eine neue multi kulti Band auf die uns diese Musik wieder etwas näher bringen möchte. Gegründet wurde die Band von Sänger Brian O’Connor, (Ex VICIOUS RUMORS) und Gitarrist Fabian Schwarz (THE NEW BLACK) im Jahre 2009. Man wollte eine Kontinent-übergreifende Band gründen um die diversen Charaktere und Einflüsse zu einer neuen Metal Melange zu verbinden. Komplettiert wurde das Lineup mit Basser Guenter Auschrat (THE NEW BLACK, ABANDONED), Gitarrist Ira Black (Ex VICIOUS RUMORS, LIZZY BORDEN, METAL CURCH) und Schlagwerker Timo Weis. Zusammen verbindet man nun also quasi die neue und die alte Welt und möchte die Vorteile beider Kulturkreise nutzen. Das mir nun vorliegende, selbstbetitelte Debütalbum wurde vom erfahrenen Produzenten Achim Köhler auf den Weg gebracht und die Jungs verarbeiten dort Themen aus dem Bereichen Verschwörungstheorien a la Dan Brown, der neuen Weltordung, Religion, Beziehungen und den Prohezeiungen zum Ende der Welt. Viel Stoff für ein Album würde ich sagen. Die musikalische Ausrichtung der Band wird als harte Power-Thrash Metal Kombination mit harten aber dynamischen Vocals, technischen, melodischen Gitarren Linien und einer treibenden Rhythmus Sektion bezeichnet. Hört sich insgesamt sehr interessant an, werfen wir jetzt doch endlich mal einen genauen Blick auf die Scheibe. Als Opener präsentiert man uns „Pain Infantry“. Hier geht man gleich in die Vollen, nach kurzem ruhigen Anfang, klingt uns sofort brachial die Gitarrenwand, der pumpende Bass und der kraftvollen, aggressive Gesang von Fronter Brian entgegen. Die Stakatoriffs und der mitreißende Groove steigern sich in einen sehr eingängigen Chorus, den das abgehende Livepuplikum auf jeden Fall recht schnell mit schmettern kann. Sehr gute Einleitung, bei der die Band alles richtig macht. Weiter im Text geht es mit „Ritual Sacrifice“. Hier gehen die Jungs nicht weniger brachial als beim Opener zu Werk. Der Gesang ist hier nur noch ein wenig aggressiver und die Riffs fliegen nur so aus den Boxen. Die Stakatoriffs scheinen eine Art Markenzeichen zu werden, denn auch hier findet man sie wieder. Ähnlich überzeugend wie der Opener, passt, wackelt und hat Luft. „Fall from Grace“ eignet sich perfekt zum Rübe schütteln. Die Marschrichtung ist hier ein wenig mehr melodischer. Trotzdem verlieren die Jungs nie ihre Härte und gleiten zu keiner Zeit in die Melodic Ecke ab. Der Chorus ist dann hier aber logischerweise noch einen Ticken besser und zündet etwas besser. Das geht mir als Melodic Metal Anhänger ja runter wie Öl : - ). Geile Nummer, bislang mein Favorit. Ähnliches kann man auch für das folgende „World Domination“ sagen. Auch hier schwingt wieder ein Schuss Melodic mit, auch wenn hier ganz klar die harten Power und Trash Metal Einflüsse überwiegen. Zwischendrin gibt es immer mal wieder ein paar Einspieler, die die Atmosphäre ganz gut rüber bringen. Der Chorus ist auch erste Sahne und die Gitarren knallen wie eh und je. Überhaupt die Meister an den Gitarren muss ich jetzt mal lobend erwähnen, was die teilweise aus dem Ärmel schütteln ist schon nicht von schlechten Eltern! Bei „Dying to kill“ wird die Geschwindigkeit ein wenig gedrosselt und man legt ein wenig mehr Wert auf die Eingängigkeit in Form eines recht oft sich wiederholenden Chorus, zwischen drin wieder ein paar passende Einspieler und fertig ist ein rundum sorglos Paket für jeden Power Metal Anhänger. Den Abschluss der gelungen Debütscheibe bildet man aus dem rockig eingängigen „Flesh & Bone“, welches mit coolen Riffs und richtig geilen Gesangslinien aufwarten kann, und dem brachialen, sehr schnellen „Your Dead to me“, bei welchem nochmal ordentlich Matte schütteln angesagt ist.
Anspieltipps:
Das Album besticht durch seine durchgehend hochwertigen Nummern, schwierig da etwas raus zu filtern. Ich versuche es trotzdem und nenne euch mal “Fall from Grace”, “World Domination” und “Flesh & Bone” als Tips.
Fazit :
Ein feines Debüt haben die Jungs von CONSFEARACY eingezimmert. Man merkt das hier durch und durch Profis am Werk sind. Die Songs überzeugen durch ihre messerscharfen Riffs, klasse Gesang und eingängige Strukturen sowie Choren. Ein wahres US Power Metal Werk, bei dem man die ruhigeren Stücke und gar Balladen vergeblich sucht. Hier gibt es nur eine Richtung, geradeaus nach vorne! Trotz all der Härte findet man aber auch ein paar Charakteristika der Melodic Ecke, durch dem die Songs schön eingängig werden. Allerdings gibt es auch etwas zu bemängeln. Eine richtigen Hit bzw. den Übersong der uns sofort im Gedächtnis kleben bleibt, findet man hier leider nicht. Alles ist auf einem gleich bleibenden, zwar guten Level, aber DIE Nummer fehlt einfach auf dem Album. Trotzdem ist es ein ordentliches Debütalbum auf dem sich absolut aufbauen lässt und das garantiert seine Anhänger findet wird. Gute 8 Punkte vergebe ich hier und empfehle das Album jedem US Power Metaller. Schönes Debüt Jungs! Weiter so!
Trackliste:
01. Pain Infantry 02. Ritual Sacrifice 03. Fall From Grace 04. World Domination 05. Live Again 06. Dying To Kill 07. Forever Falling 08. Unbreakable 09. Flesh & Bone 10. Your Dead To Me
Julian
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