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Band: Clearland Album: Gift From Time Spielzeit: 57:05 min Plattenfirma/ Vertrieb: UBP International Vergleichbare Bands: sanfter AOR bis Schlager a la Ralph Siegel Wertung: 2,5 Irgendwie komme ich mir im falschen Film vor. Ich dachte, dies wäre ein Rock Magazin. Anfangs legt das Duo aus Bulgarien noch ganz passabel mit den an softe FOREIGNER erinnernden Nummern „Feel The World“ und „I Keep Trying“ vor, doch ab dem fünften Track hört es mit dem Rock gänzlich auf. Das ist schnulziger und kitschiger Schlager der schlimmsten Sorte, der zigmal weichgespült wurde und ein Anwärter auf 0 Punkte beim Eurovision Song Contest wäre. Schon die Weichspülproduktion nimmt auch den ersten rockähnlichen Klängen der ersten 4 Stücke jeglichen Esprit. Dazu die etwas nasale Stimme von Sänger Nikolay Raikov und es ist kaum noch erträglich. So etwas Melodic Rock zu nennen ist eine Majestätsbeleidigung. Als ich dachte, es könnte kaum noch schlimmer kommen, überfiel mich der Brechreiz beim abschließenden Cover von „Bohemian Rhapsody“. Der gute Freddie Mercury müsste sich bei dieser halbakustischen Kitschversion im Grab umdrehen. Mein Gott! Erst 0:5 gegen Schweden und dann dieses Brechmittel. Armes Bulgarien.
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