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Band: Circle of Silence Album: The Blackenend Halo Spielzeit: 48:38 min Plattenfirma: Massacre Records Veröffentlichung: 29.04.2011 Homepage: www.circle-of-silence.de Wertung: 8,5 von 10 So nun kommen wir mal endlich wieder zu einer neuen, hoffnungsvollen Heavy/Power Metal Band aus Deutschland. Die Heilbronner CIRCLE OF SILENCE machen sich auf, so deutsche Größen wie BRAINSTORM oder RAGE vom Power Metal Thron zu stoßen. Die Jungs geben mit ihrem neuen Werk „The Blackenend Halo“ ihr offizielles Debüt beim deutschen Label Massacre Records. Zuvor hatte man in Eigenproduktion bereits zwei Alben, 2006 „Your Own Story“ und 2008 „The Supremacy Of Time“ veröffentlicht. Wie die oben angegebene Bands schon vermuten lassen fühlt man sich im kraftvollen Heavy/Power Metal mit schnellen doublebass Tracks und treibende Nummern mit packenden Melodien und aggressivem aber klassischen Metal-Vocals, am wohlsten. Noch ein Wort zur Bandbesetzung, für den Gesang zeichnet sich Niklas Keim verantwortlich, die Gitarrenparts teilen sich Tobias Pfahl und Christian Sommerfeld, den Bass bedient Björn Boehm und hinter den Kesseln nimmt Peter Suppinger Platz. Tja viel mehr gibt es eigentlich auch nicht zu berichten, bzw. mehr Infos kann man dem Promoschreiben nicht entlocken. Aber das macht nix, das musikalische steht ja eh im Vordergrund. Also lassen wir die Musik jetzt einfach mal sprechen. Mit dem Track „Synthetic Sleep“ wird die Platte eröffnet. Brachial mit krachenden Riffs und Drums begegnet uns der Track, bevor es ein wenig melodischer weitergeht und der aggressive Gesang von Fronter Niklas einsetzt. In den Strophen hat das ganze einen US Metal Touch, beim Chorus setzten die Jungs mehr auf die melodische Schiene was dem Song aber sehr gut zu Gesicht steht! Eine klasse, abwechslungsreiche Nummer gleich zum Einstieg. Sehr gut! Als nächstes wird uns „Left to Die“ serviert. Dieser ist ein Midtempo Song der ebenfalls seine US Metal Einflüsse nicht verleugnen kann. Im Chorus haben wir aber wieder das melodische, so dass auch diese Mischung voll aufgeht. Obwohl ich sagen muss das mir die vorherige schnellere Nummer besser gefällt. Beim folgenden „Exception“ wird die Geschwindigkeitsschraube aber wieder angezogen. Die Nummer läuft auch absolut eingängig ins Ohr, allerdings fehlen hier dieses Mal die extrem melodischen Töne. Das Ding ist eher was für die Mosher unter uns. Dürfte live ziemlich gut abgehen das Teil! In der Mitte der Platte steht das Titelstück „The Blackened Halo“. Eine eher wieder im Midtempo angesiedelter Track der uns allerlei Facetten der Band zeigt. Vom aggressiv über melodisch bis hin zu ein wenig progressiv, hier ist alles drin was dem schwermetallischen Gourmet Freude bereitet. Ein Gesamtkunstwerk und ein würdiges Titelstück, nicht mehr aber auch nicht weniger! Bei „Reflections“ wird man erst angenehm von ruhigeren Klängen überrascht und man fragt sich ob die harten Jungs uns hier wirklich eine Ballade präsentieren wollen. Nein, weit gefehlt! Schon kurz danach regieren wieder die krachenden Riffs und die druckvollen Drums. Die Jungs geben hier stellenweise richtig heftig Gas. Aufdrehen, abgehen und genießen. Hier wird euch der Staub aus den Boxen geblasen, das garantiere ich euch. Ein richtiges Heavy Metal Brett wird uns auch mit dem folgenden „Redesign“ um die Ohren gehauen. Ein verdammt geiler Groove paart sich mit messerschaffen Riffs und ein bisschen Melodik. Die Jungs wissen wirklich wie man Härte mit Eingängigkeit kombiniert. Eine klasse Nummer! Am Ende steht dann mit „Until the Worlds collide“ wieder ein kleines Gesamtkunstwerk. Hier fahren die Jungs nochmal alles auf was sie haben. Ein hammermäßiger Chorus, geile Melodien und krachende Riffs. Ganz stark was uns hier präsentiert wird und das zum Abschluss der Platte. Ich sagte es schon mal, aber ich wiederhole mich gerne aufdrehen, abgehen und genießen!
Anspieltipps:
Hier gehören auf jeden Fall der Opener “Synthetic Sleep”, das Titelstück “The Blackened Halo”, der Brecher “Redesing” und der geniale Schlusstrack “Until the Worlds collide” genannt.
Fazit :
Das Labeldebüt “The Blackened Halo” von CIRCLE OF SILENCE kann sich absolut sehen lassen. Hier hat Massacre Records mal wieder eine richtig geile Band unter Vertrag genommen. Die Deutschen wissen wie gesagt sehr gut, wie man Härte mit Melodie und Eingängigkeit kombiniert. Die Stimme von Fronter Nils passt wie die Faust aufs Auge bei dem eingeschlagenen musikalischen Weg von CIRCLE OF SILENCE. Mit ihren zwei selbstveröffentlichten Werken haben die Jungs den Grundstein gelegt und ich bin überzeugt, dass man mit dem neuen Werk “The Blackened Halo” viele neue Fans auf sich aufmerksam machen wird und man damit absolut auf dem richtigen Weg ist. Luft nach oben ist zwar noch vorhanden, aber der Weg ist wie gesagt absolut richtig. Von mir gibt es schon mal sehr gute 8,5 Punkte, zusätzlich eine Kaufempfehlung oben drauf und ich bin sehr auf die weiteren Alben der Jungs gespannt!
Trackliste:
01. Synthetic Sleep 02. Left To Die 03. Exception 04. 21 Grams 05. The Blackened Halo 06. Take Your Life 07. Never Forget 08. Reflections 09. Redesign 10. The End 11. Until The Worlds Collide
Julian
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