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Ab sofort präsentieren wir jeden Montag ab
20.00 Uhr ein redaktionell geprüftes Album mit 3 Songs beim Internet Radio
www-rock-schmiede.de.
DJ Oldwoodstock wird euch außerdem mit weiteren Schmankerln einheizen.

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Außerdem gibt es jeden Mittwoch ab
 20.00 Uhr einen von uns ausgewählten Song aus einem brandaktuellen Album auf
www.radio-paranoid.net.
In der Heart N Heavy Sendung des großartigen DJ GeneralCuster. Auch hier heißt es unbedingt reinhören!

Chris_Caffery_-_House_Of_Insanity

Band: Chris Caffery
Album: House Of Insanity
Spielzeit: 67:31 min
Plattenfirma/ Vertrieb: AFM Records
Homepage: www.chriscaffery.com
VÖ: 10.07.2009
Wertung: 6,5
Mit SAVATAGE zusammen hat CHRIS CAFFERY schon irre viel erreicht und seine Fähigkeiten an der Gitarre sind unbestritten, seine bisherigen Soloscheiben waren eine eher zwiespältige Angelegenheit. Auch der Vorgänger zu „House Of Insanity“, nämlich „Pins And Needles“ rief geteilte Reaktionen hervor. Ich persönlich fand die Scheibe nicht schlecht und war daher auf den 2009er Output sehr gespannt. Beginnen wir mit „Seasons Change“, hier wird eines sofort deutlich: CHRIS geht hier deutlich einen Schritt in Richtung SAVATAGE und weg vom modernen progressiven Sound von „Needles And Pins“. Ordentlicher Song. Anschließend folgt mit „House Of Insanity“ eine richtig gute Metalnummer, die mit toller Gitarrenarbeit (wie eigentlich auf fast dem gesamten Album) glänzen kann und nach mehrmaligen Durchläufen auch im Ohr hängen bleibt. Absoluter Höhepunkt des Albums ist dann „I Won't Know“. Tolle Melodieführung, coole Riffs und ein CHRIS CAFFERY, der auch gesanglich überzeugen kann (was bei späteren Songs nicht mehr der Fall ist). Könnte glatt von JON OLIVA geschrieben sein. „The Fleas“ ist ebenfalls ordentlich, mehr aber auch nicht. Das ruhige „Madonna“ verleitet mich des öfteren zum Druck auf die Skip Taste. Öde. Leider können auch die restlichen Stücke wie „Back's To The Wall“ oder „Shame“ nicht überzeugen. Den Tiefpunkt erreicht „House Of Insanity“ dann aber mit dem unsäglichen „Winter In Hamburg“, einer Ballade, die in keiner Sekunde berührend, emotional oder was auch immer ist. Sie ist nur völlig überflüssig. Auch die Coverversion von BOB MARLEYs „Get Up, Stand Up“ zählt zu dieser Kategorie. Hier hätte CHRIS sich entscheiden müssen, ob er aus dem Reggae Song ein Metalstück macht oder nicht, so ist es weder Fisch noch Fleisch und die Kombination ist definitiv nicht gelungen. Somit reiht sich „House Of Insanity“ in die Reihe seiner früheren Soloausflüge ein und kann nur bedingt überzeugen. Teilweise gut, dann aber wieder ein Reinfall. Schade.
 

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