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Band: Chickenhouse Album: Easy Money Spielzeit: 44:49 min. Plattenfirma/Vertrieb: 1T1 Records Vergleichbare Bands: Ted Nugent Homepage: www.chickenhouse.ch Wertung: 6,5 Frisch aus der schönen Schweiz kommt dieser Tage das neue Album von CHICKENHOUSE rübergeschippert. Neues Album? Hm, wenn ich ehrlich bin, hab ich noch nicht viel von dieser Combo gehört, aber dennoch wurde sie bereits 1990 von Fridu Gerber (d) und Urs Thomann (b) als Coverband gegründet. Frischen Wind brachten diverse Besetzungswechsel, besonders als im Jahre 2003 Sänger Andy Zaugg und Gitarrist Jim Bows zur Band stießen. Letzterer zeichnet sich auch verantwortlich für sämtliche Songs sowohl als auch für die Produktion von „Easy Money“. Bows hat jahrelange Erfahrung als Profimusiker und tourte mit Musicals wie „Cats“ und „Hair“ quer durch Europa. Soweit, so gut, denn das alles hat noch herzlich wenig mit Rockmusik zu tun. Dennoch spielen CHICKENHOUSE reinrassigen Power-Bluesrock mit gelegentlichen Anlehnungen an die 70er. Das eröffnende „Easy Money“ rockt voll nach vorne und hat einen geilen Refrain, erinnert mich total an TED NUGENT und macht richtig gute Laune. Danach dauert es leider zu lange, bis mich ein Song richtig mitreißt, erst bei Track 7 „Fight Like A Man“ ist wieder alles im Lot, coole Bluesrock-Nummer. Recht gelungen finde ich auch „Wedding Ring“, melodisch und griffig. Das war es dann aber auch, die restlichen Stücke sind allesamt nicht schlecht, aber zu gewöhnlich um aufzufallen. Handwerklich ist dieser Longplayer auf hohem Niveau, die Instrumente sind äußerst präzise gespielt und auch die Produktion geht in Ordnung. Für alle Melodicrock-Freaks oder Sleazer nicht sonderlich empfehlenswert, wer aber auch mal über den Tellerrand schauen und sich bluesiger Töne erfreuen möchte, kann trotzdem mal ein Öhrchen riskieren. Stefan
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