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Band: Chaoswave Album: Dead Eye Dreaming Spielzeit: 62:44 min. Plattenfirma/Vertrieb: Silverwolf/SPV Homepage: www.chaoswave.it oder www.myspace.com/chaoswave Wertung: 7,5 Wenn italienische Metaller musizieren, dann sind die Songs meistens völlig überladen mit allem möglichen Gedöns. Das fängt bei den Texten an (Drachen, Monster, sonstiger Kitsch) und hört beim oftmals unnatürlichen Soundgebräu auf (Megatonnen an Keyboards, Chören und sonstiger Schnick-Schnack). Überraschend erfrischend kommt da der neue Silbertaler von CHAOSWAVE daher, deren Sound zwischen Neo-Thrash und modernem Metal liegt. Gegründet wurde die Band 2003 vom dänischen Gitarristen Henrik „Guf“ Rangstrup, der aber seit einigen Jahren im Land der Pizza und Pasta lebt, daher wurden natürlich alle vakanten Posten mit seinen „neuen“ Landsleuten besetzt. Für den Gesang zeichnen sich mit Giorgia Fadda und Fabio Carta gleich zwei Leutchen verantwortlich. Natürlich ist das Zusammenspiel von weiblichem und männlichem Gesang schon lange keine Innovation mehr, aber im Falle CHAOSWAVE ergänzen sich die zwei außerordentlich gut, da Giorgia nicht schreit wie am Spieß, somit also nicht die x-te Opernmetal-Tussi am Start ist, und Fabio mit seiner „ähnlichen“ Stimmlage die weiblichen Parts gut ergänzt. „Dead Eye Dreaming“ ist nach der selbstbetitelten EP von 2004 und dem eigentlichen Debüt „The White Noise Within“ von 2005 also bereits Lebenszeichen nummero drei, leider hat die Chaoswelle in Deutschland noch nicht so große Spuren hinterlassen können. Das könnte sich mit dem aktuellen Longplayer aber ändern, denn das Dutzend Songs auf der neuen Langrille besticht durch abwechslungsreiches Songwriting und messerscharfe (Stakkato-) Riffs. Für drei Soli konnte man Steve Smyth (NEVERMORE, TESTAMENT) für sich gewinnen und kein Geringerer als Andy LaRoque wurde fürs Knöpchendrehen verpflichtet. Auch nicht ganz alltäglich war die Vorgehensweise für das neue Album, denn nach dem Debüt „The White Noise Within“ kehrte man DVS Records den Rücken und zimmerte das neue Material ganz in Eigenregie ein. Als alles in trockenen Tüchern war, suchte sich die Band in aller Ruhe einen neuen Partner, den sie schließlich in der neuen Metalschmiede Silverwolf Productions fanden. Die Zeichen stehen also auf Sturm, in wahrsten Sinne des Wortes. Stefan
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