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Ab sofort präsentieren wir jeden Montag ab
20.00 Uhr ein redaktionell geprüftes Album mit 3 Songs beim Internet Radio
www-rock-schmiede.de.
DJ Oldwoodstock wird euch außerdem mit weiteren Schmankerln einheizen.

Flyer-Paranoid

Außerdem gibt es jeden Mittwoch ab
 20.00 Uhr einen von uns ausgewählten Song aus einem brandaktuellen Album auf
www.radio-paranoid.net.
In der Heart N Heavy Sendung des großartigen DJ GeneralCuster. Auch hier heißt es unbedingt reinhören!

bucket & co - guitars, beers & tears

Band: Bucket & Co.
Album: Guitars, Beers & Tears
Spielzeit: 50:34 min.
Plattenfirma/Vertrieb: AAO Music
Veröffentlichung: 06.05.2011
Homepage: www.bucketandco.com
Wertung: 8,5 von 10
Die Männer aus der zweiten Reihe hat man nie so auf dem Schirm wie die schillernden Stars, die immer alle Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Dass das oft ein sträflicher Fehler ist, beweist einmal mehr die neue Scheibe von Dave “BUCKET” Colwell – er war Gitarrist in Bands wie BAD COMPANY, HUMBLE PIE, SAMSON u.v.a. und ist auf vielen Projekten (z.B. SPIKE´s Soloalbum) zu hören. Außerdem ist er ein begnadeter Songwriter.
Mit BUCKET & CO. präsentiert uns der britische Gitarrist und Songschreiber sein erstes Solo-Langeisen – und das ist gespickt mit hochkarätigen Helfern. Namen wie Adrian Smith von IRON MAIDEN, Steve Conte von den NEW YORK DOLLS, Danny Bowes von THUNDER oder Spike von den QUIREBOYS sind nur einige davon.
Den Reigen startet gleich der Titeltrack “Guitars, Beers & Tears” mit Chris Ousey (VIRGINIA WOLF, HEARTLAND) am Mikro. Ein mitreißender Rocker der Marke GOTTHARD mit cooler Hammonduntermalung – das ist ein Einstand nach Maß. Danach meldet sich das erste mal Mighty SPIKE zu Wort und zelebriert “Girl Of My Dreams” dermaßen gefühlvoll, dass es mir die Nackenhaare aufstellt. Rockiger geht es dann mit “Make Up Your Mind” und der Stimme von MAIDEN´s Adrian Smith weiter, mitwippen ist Pflicht. Abermals ruhig präsentiert sich “Somebody To Love” mit Robert Hart (BAD COMPANY, JONES GANG) am Mikro. “Why You Call” mit Frontmann Edwin McCain erinnert an eine Mischung aus FM und BAD COMPANY. Steve Conte kann das lässige “If You Need Me At All” genau so gestalten, wie man es vom NEW YORK DOLLS Vorturner gewohnt ist – eine coole Country-Rock-Nummer. “Reach Out” - einmal mehr von Adrian Smith vorgetragen – reiht sich problemlos in die Rockabteilung auf “Guitars, Beers & Tears” ein. Danach kommt meine Gänsehaut wieder zurück, denn SPIKE setzt an zum 2 Song in Form von I´d Lie” (im Original von FRANKIE MILLER) – wer diesen Mann einmal live erlebt hat, weiß, was ich meine. Ein weiteres Highlight ist “Life” mit Danny Bowes am Mikrophon, THUNDER lassen grüßen.
Natürlich klingt “Guitars, Beers & Tears” nicht wie aus einem Guß, das ist bei den vielen Sängern auch gar nicht möglich, trotzdem bilden die 12 Songs eine homogene Einheit und der Hörer durchlebt ein Wechselbad der Gefühle. Dave “Bucket” Colwell ist ein großartiger Musiker, und dieses Album ist der perfekte Beweis dafür. Mehr muss man dazu glaube ich nicht sagen...
Stefan

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