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Band: Breed77 Album: Insects Spielzeit:: 56:29 min Plattenfirma/ Vertrieb: Ear Music/Edel Homepage: www.breed77.net VÖ: 21.05.2010 Wertung: 8 von 10 2006 überraschte mich mit „In My Blood“ ein Album der Band BREED77 aus Gibraltar durchaus positiv. Und nicht nur mir ging es so, denn die Kritiken in den einschlägigen Magazinen waren teilweise euphorisch. Nun schreiben wir das Jahr 2010 und BREED77 haben mit „Insects“ den Nachfolger veröffentlicht. Abermals dominieren heftige Gitarrenriffs, diesmal sogar etwas härter als beim Vorgänger, geschickte Breaks, viele kleine stilistische Ideen und die recht eigenständige Stimme von Fronter Paul Isola. Manchmal erinnern sie somit an FAITH NO MORE, manchmal an SYSTEM OF A DOWN und doch überwiegt der Metal Anteil. Bereits beim Wachmacher „Wake Up“ brettern die Gitarren, dass es eine wahre Freude ist. Beim folgenden „The Battle Of Hatin“ weben sie geschickt leicht Flamenco bzw. Akustik Elemente in den Song ein und verleihen ihm dadurch eine besondere Atmosphäre. Gelungen. Auch die Tempowechsel sorgen für Spannung. Härte und Melodie kommen ebenfalls gleichberechtigt zum Tragen. Mit einem absoluten Mitsing-Gröhl-Refrain wartet „Revolution On My Mind“ auf, einem wirklich sehr guten Midtempo-Stampfer. Der Titelsong ist mir dann etwas zu unentschlossen und wirkt, als wollte man zuviel auf einmal verwursten. Besser machen es BREED77 dann bei „Who I Am“, hier wirkt der Song an sich immer stimmig. Während „New Disease“ doch sehr mittelmäßig aus den Boxen schallt, gibt es mit „One More Time“ wieder die absolute Vollbedienung zu hören, cooler Groove. Die Coverversion zu „Zombie“, der Song der von den CRANBERRIES zu einem Hit gemacht wurde, hätte man sich dagegen auch sparen können. Ist zwar nicht von ganz schlechten Eltern und sehr intensiv dargeboten, wirkt aber wie ein Fremdkörper auf dem Album. Somit brennen BREED77 auch 2010 wieder ein interessantes Metalfeuerwerk ab, bei dem viel Abwechslung geboten wird, leider fehlt ein wenig der Esprit des Vorgängers und durch 2-3 etwas schwächere Stücke schrammen sie auch an einer besseren Benotung vorbei. Reinhören ist aber für alle Metalheads Pflicht.
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