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Band: Bornholm Album: March For Glory And Revenge Spielzeit: 46:09 min Plattenfirma/ Vertrieb: Vic Records/Plastic Head Homepage: www.myspace.com/bornholm VÖ: 26.10.2009 Wertung: 7,5 Eigentlich besprechen wir auf Rockingboy keinerlei Black Metal. Da wir aber auch schon Death Metal hier hatten, wollen wir auch diesmal eine Ausnahme machen und das unerwartet hereingeschneite zweite Album der Ungarn BORNHOLM trotzdem mit einer Review beehren. Nach einem sehr atmosphärischen Intro legen die Ungarn los wie die Feuerwehr und „Call Of Heathen Horns“ kann mit wirklich klirrenden Gitarren und einem Höllentempo überzeugen. Da trotz ordentlich Geknüppel immer auch der Song nicht vergessen wurde, bin ich echt positiv überrascht. Ja sogar das Tempo mal völlig raus zu nehmen und mit Akustikgitarren zu spielen, lassen sich BORNHOLM nicht nehmen. Doch gleich danach geht es natürlich wieder rasend weiter. Upps, ich bin ja noch beim ersten Song. Verdammt abwechslungsreich und richtig gut komponiert. Fast so als würden sich BATHORY mit DISSECTION vereinen und endlich wieder gute Songs schreiben. Das folgende „From The Blackness Of Aeons“ kann da leider nicht ganz so mithalten, ist aber immer noch ein guter Song. Schön auch, dass Frontmann Sahsnot sich in einer Melange aus Black Metal Gekeife, vielen Shouts und bisschen Growls zurechtfindet und nicht zu extrem klingt, sondern auch hier den Kompositionen etwas Abwechslung verschafft. Gut, manchmal würde ich mir etwas weniger keyboardunterlegte Blast-Speed Parts wünschen, doch BORNHOLM finden dann immer zum Metal zurück und das finde ich echt gut so. „Mournful Hymns“ ist so ein Beispiel dafür. Doch ihr Meisterstück liefern sie mit „Where The Light Was Born (Thule Ultima A Sole Nomens Habens)“ ab. Diese Band könnte dem Black Metal wieder das geben, was es schon lange nicht mehr gab. Nämlich die richtige Mischung aus Extremen und Underground und ein wenig Eingängigkeit (ich sage mit Absicht nicht Kommerzialisierung, denn damit haben BORNHOLM nichts zu tun), um sich aus der Masse heraus zu heben. Denn leichte Kost ist „March For Glory And Revenge“ trotz alledem nicht geworden. Doch wer sich ein wenig mit der Scheibe beschäftigt, wird sehr positiv überrascht sein. Black Metal Jünger müssen einfach zugreifen, und selbst von mir gibt es starke 7,5 Punkte, obwohl ich mit dieser Musikrichtung seit über 10 Jahren rein gar nichts mehr anfangen kann.
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