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Nun ist es endlich soweit: nach langem Warten veröffentlichen die Herrschaften von Blut aus Nord nun den zweiten Part ihrer 777-Trilogie mit dem Titel The Desanctification. Der dritte Teil soll sogar auch noch dieses Jahr herauskommen. Die bei The Desanctification enthaltenen Songs – sieben an der Zahl – setzen sich zu einem düsteren Konzeptalbum zusammen. Jeder Song trägt den Titel Epitome und ist aufsteigend mit römischen Ziffern versehen. Sind Blut aus Nord für ihren Black Metal-lastigen Sound bekannt, findet bei The Desanctification ein Experiment mit elektronischen Klängen und Samples statt, so dass es schon eher im Post- Industrial Bereich anzusiedeln ist. Die atmosphärischen Keyboard-Sounds tun ihr übriges. Auch die Länge der einzelnen Songs – meistens um die sechs Minuten – lässt vermuten, dass es sich hier nicht um typischen Black Metal handelt. Man könnte fast meinen, die Tracks wurden für einen Psycho-Thriller geschrieben. Die meisten davon sind instrumental gehalten, nur hin und wieder kommt der kehlige Gesang von Vindsval dazu. Die zehn Punkte-Marke haben sie dennoch nicht erreicht, weil mir bei diesem Album so etwas wie Wiedererkennung fehlt. Die Songs sind sehr komplex und es braucht eine Weile, bis man sich reingehört hat. Wir dürfen gespannt sein, was uns der dritte Teil bringt! Franziska
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