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Band: Bionic Angel Album: Digital Violence Spielzeit: 63:06 min Plattenfirma/ Vertrieb: Schwarzdorn Production/twilight-Vertrieb Homepage: www.bionicangel.com Wertung: 4 Keine Sorge, ich werde kein Gothic Freak. Mag ich auch die ASP verdammt gut gefunden haben, so liegt außer jener BIONIC ANGEL keine weitere CD dieser Richtung mehr auf meinem Schreibtisch. Und dort liegt sie schon eine geraume Zeit. Mittlerweile habe ich relativ oft versucht Zugang dazu zu finden, habe außer ein paar guten Ansätzen nicht wirklich den Draht erwischt. BIONIC ANGEL existieren bereits seit dem Jahre 2000, haben aber mit „Digital Violence“ nun erst ihr Debüt vorgelegt. Ihren Stil einzuordnen fällt mir sehr schwer, am besten könnte es man mit Elektro-Pop mit einem ordentlichen Schuß Gothic Rock und einem dicken Metalanstrich vergleichen. So hat „End Of Days“ schon fast RAMMSTEIN-artige Härte zu vermelden, ehe es mit sehr poppigen Melodien aufwartet. Bestes Beispiel für diese gewöhnungsbedürftige Kombination ist „Bitch Like You“, dass erst die Härte eines Metalsongs auffährt, um dann mit zuckersüßen-kitschigen Melodien und Tralala (aber düster!) den Metaller zu vergraulen. Den „Gesang“ kann ich ebenfalls schlecht einordnen, mal clean, mal aggro, dann wieder kehliges Shouten, wahrscheinlich soll das immer zu den Songs passen, mir ist das nach dem 20. Mal Hören immer noch zu wirr. Somit sind BIONIC ANGEL zu poppig, um düster oder metallastig zu sein, aber zu düster und hart, um poppig zu sein. Keine Ahnung welche Zielgruppe damit angesprochen werden soll, meine Wenigkeit gehört nicht dazu. Wer sich aber eine Mischung aus RAMMSTEIN, BLÜMCHEN und THE COVENANT vorstellen kann, darf gerne rein hören. Nur beim “Industrial”-Totalausfall „Clone Your Soul“ sollte ganz schnell die Skip-Taste gedrückt werden. Brrr.
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