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Band: Beyond The Labyrinth Album: Castles In The Sand Spielzeit: 48:17 min. Plattenfirma/ Vertrieb: Incommunicadi/Lugga Music Homepage: www.beyond-the-labyrinth.com Wertung: 6 Die Belgier BEYOND THE LABYRINTH spielen klassichen Progressive Metal mit leichten Classic Rock Anleihen, bewegen sich also härtetechnisch unter den Göttern wie DREAM THEATER. Und leider reichen sie auch musikalisch nicht an diese Größen heran. „Castles In The Sand“ kann allerdings mit schönen Elementen aufwarten. Bereits bei „Solitary Dancer“ sind einige nette Melodien zu finden. Während „Pure Sabotage“ völlig im Mittelfeld abtaucht, gibt es mit „The Enemy Within“ einen kleinen Lichtblick. Denn besonders Sänger Jo De Boeck gehört nicht zu den ganz großen seines Faches. Der brutale Akzent und die nicht gigantische Stimmgewalt verleiden doch etwas den Hörgenuß. Dazu kommt die schwache Produktion (ist eben alles selber gemacht und auf dem eigenen Label veröffentlicht) und irgendwie möchte man gar nicht mehr unbedingt weiter hören. Allerdings gelingen den Belgiern doch ein paar gute Songs, denn auch das entfernt nach ASIA klingende „Draining My Energy“ kann mit gelungenen Parts aufwarten. Der Titelsong erinnert ebenfalls an manch guten Track und der gefühlvolle Refrain kann definitiv gefallen, wenn da nicht das einfallslose Drumming stören würde. Ach ja, die Keyboards spielen auch hier eine tragende Rolle, fügen sich aber gut mit ihrem spacigen Sound ein. Leider glaubt man alles schon mal bei Kollegen wie den Italienern LABYRINTH oder DEADLINE gehört zu haben. Als Anspieltipp hätte ich allerdings den Titeltrack „Castles In The Sand“ zu nennen, der mit einigen sehr gelungenen ruhigeren Passagen einen recht ordentlichen Eindruck hinterlässt. Ansonsten bleiben die Belgier leider im völligen Mittelmaß stecken.
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