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Band: Benedictum Album: Seasons Of Tragedy Spielzeit: 58:57 min Plattenfirma/ Vertrieb: Locomotive Records Homepage: www.benedictum.net oder www.myspace.com/benedictum Wertung: 9,5 von 10 WOW!! War schon der Vorgänger „Uncreation“ richtig geil, wird es nun noch besser. Jeder traditionsbewusste Metalhead MUSS dieses Album im CD Regal stehen haben. Hier werden die besten Momente von ACCEPT, SAVATAGE oder auch frühere TESTAMENT zu einem Cocktail vermixt, der auf der Zunge zergeht und die Nackenmuskeln zu verstärkter Aktivität treibt. Sängerin Veronica Freeman hat wahrscheinlich die geilste weibliche Rockröhre auf diesem Planeten, einfach nur überirdisch. Und so ist ihre Reibeisenstimme das Tüpfelchen auf dem i, welches starke Power Metal Granaten wie „Shell Shock“ oder „Bare Bones“ veredelt. Hier heißt es einfach nur Lautstärkeregler voll aufdrehen und die wuchtige Produktion von Jeff Pilson (Ex-DIO, DOKKEN) genießen. Die Double Bass Attacken bei „Beast In The Field“ hämmern die Gehörgänge richtig durch, bevor beim Refrain das Tempo wunderbar verschleppt wird und mit einer geilen Harmonie der Ohrgasmus kommt. Auch die coolen Gitarrenläufe und schlau eingesetzten Keyboard verdienen allerhöchsten Respekt. Diese Scheibe ist für mich das stärkste Metal Album der letzten 2 Jahre. Ihr Meisterwerk heben sich BENEDICTUM aber bis zum Schluß auf. Der 11 ½ minütige Titelsong zeigt, wer die wahren Nachfolger von SAVATAGE sind und stellen so manches NEVERMORE Werk glatt in den Schatten. Es geht zwar leicht gewöhnungsbedürftig mit indisch-anmutenden Klängen los und die Keyboards sind etwas zu dominant, doch dann kriegen die Kalifornier die Kurve und verwöhnen den Power Metal Gourmet mit einem irre atmosphärischen und genial in Szene gesetzten Menü, welches mir prächtig mundet. Hier ist alles drin, Emotionen, Melodien, Härte. Wunderbar!!! Ich bin BENEDICTUM-süchtig. Jawohl.
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