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Band: Bart Davenport Album: Palaces Spielzeit: 37:41 min. Plattenfirma/Vertrieb: Antenna Farm Records Homepage: www.bartdavenport.com oder www.myspace.com/bartdavenport Wertung: 10 Eigentlich hat BART DAVENPORT auf dieser Seite absolut nichts verloren, denn er hat mit Rock rein gar nix, aber auch überhaupt nichts zu tun. Doch er hat solch ein geniales Easy Listening Album geschaffen, so dass ich euch unbedingt darauf aufmerksam machen muss. Natürlich bekommt BART trotz der erforderlichen vollen Punktzahl keinen MONSTER OF ROCK an die Seite gestellt und wird auch nicht in unserer Hall Of Fame geführt werden. Dies ist wirklich nur Rockern vorbehalten. Doch kommen wir zum mittlerweile vierten Soloalbum des BART DAVENPORT mit dem Titel „Palaces“. Der Titelsong ist ein sehr ruhiger soft-jazziger Einstieg in dieses Album geworden, welcher mit tollen Melodien und der sanften Stimme des Meisters den Appetit weckt. „Jon Jon“ ist ein lustiger Tralala-Pop-Song, der jedoch trotzdem nie ins lächerliche abdriftet und bei dem BARTS Stimme mich immer wieder etwas an GEORGE MICHAEL erinnert. Nur mit dem Notwendigen instrumentiert stiehlt sich schon ein erstes Lächeln auf mein Gesicht. „A Young One“ könnte von JAMIE CULLUM stammen, falls dieser eine 70s Phase haben würde. Da schimmern auch ein wenig die TEMPTATIONS durch, habe ich im Gefühl. Das müsste in einer gerechten Welt ein Nr. 1 Sommerhit werden, denn er zaubert bereits im trüben Februar die Sonne an den Himmel. „When My Dreams“ möchte ich sogar mit den BEATLES vergleichen. Kritiker könnten sagen: Mensch, irgendwie kommt mir alles etwas bekannt vor. Darauf kann ich nur sagen: Echt? In DER Qualität? Welcher Nr. 1 Hit war es denn? Allein die herrliche Klavierbegleitung bei „Strangelife“ lässt meinen Fuß auf Anhieb mitwippen. Oder das sanfte „Yoshi“, welches mich an AMERICAs genialen Song „The Last Unicorn“ erinnert. Mehr Gefühl kann man in einen Song einfach nicht packen. Hervorheben möchte ich noch das funkige-seventies-drogenmäßige „Born To Suffer“, hier rult GEORGE MICHAEL, der gerade gewaltig an einem Joint gezogen hat. Göttlich. Nicht einmal von Passagen mit Country-Touch lässt sich BART abhalten und er hat auch hier Recht behalten. Bei „Dangerous One“ ist genau das, das berühmte Tüpfelchen auf dem I. Solltet ihr also ein nettes Album benötigen und nicht zum x-ten Mal die alten Kuschelrock Scheiben heraus holen wollen, um mal zusammen mit einem weiblichen Pendant einen Sommer-Sonnenuntergang zu genießen, schnappt euch ganz schnell „Palaces“ und fangt schon mal an zu träumen. Traumhaft.
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