Rockingboy Banner
loudproud1

Ab sofort präsentieren wir jeden Montag ab
20.00 Uhr ein redaktionell geprüftes Album mit 3 Songs beim Internet Radio
www-rock-schmiede.de.
DJ Oldwoodstock wird euch außerdem mit weiteren Schmankerln einheizen.

Flyer-Paranoid

Außerdem gibt es jeden Mittwoch ab
 20.00 Uhr einen von uns ausgewählten Song aus einem brandaktuellen Album auf
www.radio-paranoid.net.
In der Heart N Heavy Sendung des großartigen DJ GeneralCuster. Auch hier heißt es unbedingt reinhören!

AxenstarCover_12

Band: Axenstar
Album: Aftermath
Spielzeit: ?? min
Plattenfirma/Vertrieb:Ice Warrior/Rock it up Records
Veröffentlichung: 28.01.2011
Homepage: www.axenstar.com
Wertung: 7 von 10
Nach einer fünfjährigen Pause kehrt die schwedische Power Metal Formation AXENSTAR mit einem Lebenszeichen wieder zurück in die Metal Welt. Dieses Lebenszeichen ist das fünfte Werk mit dem Titel „Aftermath“. In dieser fünfjährigen Pause wurde aber nicht nur ein neues Album eingespielt, man musste sich auch nach einem neuen Label umsehen, fand dies in Ice Warrior/Rock It Up Records und es wurde ein wenig am Line Up geschraubt. Neu in die Band kamen Adam Lindberg (Schlagzeug) und Jens Klovegard (Gitarre). Der Rest der Band setzt sich nach wie vor aus Magnus Winterwild (Gesang/Bass) und Joakim Jonsson (Gitarre) zusammen. Das letzte Album „The Final Requiem“ erschien im Jahre 2006 und dort konnte man hören das AXENSTAR in so Bands wie NOCTURNAL RITES oder SONATA ARCTICA ihre Vorbilder haben. Man weiß also was einen beim neuen Rundling „Aftermath“ erwartet. Hier endet leider auch schon die Informationskette des Promozettels. Etwas dürftig, aber naja so haben wir wenigstens mehr Zeit um uns der Musik zu widmen.
Los geht es mit dem Opener „Dogs of War“ Dieser geht schon mal gut nach vorne. Schnittige Riffs und knallende Drums wechseln sich gekonnt ab und der klare Gesang von Fronter Magnus tut sein übriges um die Nummer zu einem guten Einstieg in die Platte zu machen. Gut, aber nicht überragend würde ich sagen.
Mit „The Escape“ geht es kraftvoll und schnell weiter. Hier sind auch zum ersten Mal dezente Keyboardklänge zu vernehmen, die das Ganze recht gut untermalen. Langeweile kommt hier nicht auf, die Nummer ist gut umgesetzt und weiß einen kurzweilig gut zu unterhalten. Richtig hängen bleiben, tut aber auch sie nicht wirklich.
Dem Titelstück „Aftermath“ wollen wir uns  als Nächstes widmen. Endlich kommen wir hier mal ein bisschen über das Mittelmaß heraus. Mit seinem klasse Rhythmus und den dezent eingesetzten Keyboards sticht der Track eindeutig heraus und bleibt auch umgehend im Ohr hängen. Der Chorus ist hier ebenfalls nicht von schlechten Eltern, alles im grünen Bereich würde ich sagen.
Mit „Dead Kingdom“ gibt es eine klassische Power Metal Ballade, die auch ganz ordentlich aus den Boxen schallt, aber der richtig große Wurf ist es leider auch nicht.
„Until your dying Breath“ ist aber wieder ein Schritt in die richtige Richtung. Ordentlich umgesetzt, mit einem recht guten Chorus ist es doch eines der besseren Stücke hier auf der Platte.
Zum regulären Abschluss bekommen wir mit „Forever the Pain“ leider das Gleiche präsentiert wie schon zu oft vorher. Mittelmaß. Mehr als ein Befriedigend kann ich hier leider auch nicht vergeben.

Anspieltipps:

Vieles kann ich hier nicht so nennen. Der Opener „Dogs of War“, das Titelstück „Aftermath“ und „Dead Kingdom„ sind erwähnenswert.

Fazit :

So richtig begeistern kann mich das neue Werk von AXENSTAR leider nicht. Zu viel ist hier doch eher Durchschnittsware. Es gibt ein, zwei Höhepunkte, aber die restlichen Songs dümpeln doch eher vor sich hin. Was mir ebenfalls sauer aufstößt ist der doch eher schwachbrüstige Gesang von Fronter Magnus. Der Mann macht seinen Job ganz gut, aber seine Stimme hat manchmal einfach nicht die Kraft um es mit den Riffs und den Drums aufzunehmen. Seine Stimme hält auch irgendwie immer die gleiche Lage. Da ist mir irgendwie zu wenig Flexibilität und Bums dahinter. Nehme ich das alles zusammen komme ich bei „Aftermath“ leider nur auf eine durchschnittliche Platte und kann hier nur 7 Punkte vergeben. Die sind zwar ehrlich und gut gemeint, aber hier wäre eindeutig noch Luft nach oben drin gewesen!

Trackliste:

01. Dogs of War
02. The Escape
03. Tears of the Sun
04. Agony
05. Aftermath
06. A New Breed
07. Dead Kingdom
08. Until your dying Breath
09. Signs of a Lie
10. Forever the Pain
11. Bad Blood (Bonus Track)

Julian
 

Site Search Site Search