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Band: AURAS Album: New Generation Spielzeit: 54:30 min Plattenfirma: Frontiers Records Veröffentlichung: 19.03.2010 Homepage: http://www.myspace.com/auraaor Wertung: 8 von 10 AOR Stoff aus Brasilien lese ich im Infoblatt, welches mir vorliegt und bin gespannt was mich dort erwartet. Es kommt ja nicht oft vor das man aus Südamerika so etwas zu Gesicht bekommt. AURAS nahmen ihren Anfang 2007 als sich Gui Oliver (Gesang) und Ferpa Lacerda (Gitarre) zusammenschlossen um auch mal ihre eigene Musik zu spielen. Bislang fristeten die beiden nämlich ihr Dasein in lokalen Coverbands. Man holte sich noch den hiesigen Jazz Drummer Edu Sallum in die Band und fing an, an Songs zu werkeln. Nachdem man mit Frontiers Records ein passendes Label gefunden hatte besetzte man ein Studio, verpflichtet noch rasch zwei Studiomusiker, Matheus Brandon (Gitarre) und Hemerson Vieira (Bass) mit Namen und spielte das mir nun vorliegende Debütälbum „New Generation“ ein. Wie schon erwähnt erwartet uns hier AOR Stoff ähnlich solch namenhafter Bands wie JOURNEY und SURVIVOR. Dies waren nun die harten Fakten. Was aber hat dieses Album uns musikalisch zu bieten? Gestartet wird mit „Beauty of Dreams“ zudem es übrigens auch ein Video gib. Eine feine Gitarren und Keyboardkombination eröffnet den Song. Ein flotter Groove begleitet uns die ganze Zeit und man kann herrlich dabei im Takt mitwippen. Ein eingängiger Chorus, schöne Gitarrenläufe und ein glasklarer Gesang und fertig ist der Auftakt zu einer guten AOR Scheibe. Weiter geht es mit „Forgive und Forget“. Ähnlicher Songaufbau wie zuvor, aber trotzdem hat das Stück genüg Eigenpotential um sich abzuheben. Zwischen dem schön mitsingbaren Chorus gibt es immer wieder schöne instrumentale Abwechslungen. Mal ist es eine Art Barpiano was uns um die Ohren streicht, mal Bassläufe. Schöne Nummer! Einen etwas ruhigeren Song bekommen wir mit der Nummer 4 „In my Arms“ serviert. Die schöne Pianoeinleitung eröffnet das Ganze, bevor der diesmal sehr gefühlvolle Gesang einsetzt. Dieser lässt übrigens auch diesmal keine Wünsche offen. Glockenklar kommt der gute Gui rüber. Sehr ausdruckstark. Diese Stück lebt von seiner Atmosphäre, die gerade zu zum träumen und relaxen einlädt. Genau die Art von Musik, die man vielleicht nach einem stressigen Tag oder beim Kuschelabend mit der Liebsten braucht . Der Titelsong „New Generation“ erwartet uns an 6ter Position der Scheibe. Das Keyboard eröffnet wieder und bleibt auch die gesamte Spielzeit über sehr präsent. Es geht etwas langsamer los, aber der Song steigert sich bis hin zum besten Chorus auf der gesamten Platte enorm. Das Ding ist so eingängig, es setzt sich quasi schon nachdem ersten Hören tief in den Gehörgängen fest. Feiner AOR Stoff den auch die oben genannten Bands nicht besser abliefern können! Ein weiterer Hochkaräter erwartet uns mit Song Nummer 8 „Hungry Hearts“. Dies war übrigens der erste Track der für die Scheibe geschrieben wurde. Irgendwie erinnert mich das Stück an die glorreichen 80iger wo Bands ganze Stadien füllten und die Mode ganz merkwürdige Kreation zu Tage förderte. Aber das nur am Rande. Instrumentalisch gibt es nichts auszusetzen und der Chorus ist mal wieder allererste Sahne. Dazu noch ein mehrstimmiger Gesang. AOR Herz was willst du mehr? Meine Anspieltipps sind ganz klar: „Beauty of Dreams“, „In my Arms“, „New Generation“und “Hungry Hearts“.
Fazit :
Der AOR Markt ist ja doch recht voll momentan. AURAS ist hier aber ein schönes Debütalbum gelungen, welches sich doch genug vom dem Rest abheben kann. Klar gibt es noch Luft nach oben. Aber das ist ja auch bei einem Debütalbum recht normal und eigentlich auch gut so. Gefallen tut auf jeden Fall die recht gute Mischung zwischen langsamen und etwas schnelleren Songs. Der klare Gesang und die instrumentale Leistung sind ebenfalls Pluspunkte. Zu bemängeln gibt es aber das sich doch einige Stücke etwas zu ähnlich anhören. Eins sollte jeden Interessierten klar sein. Probleme mit Keyboards und viel Schmacht sollte man hier beim Genuss der Scheibe nicht haben. Man beachte nur mal wie oft das Wort „Love“ in den Songtiteln vorkommt. Wer aber auf die oben genannten Bands steht und einfach nicht genug von feinen AOR Stoff haben kann, dem sei dieses Album wärmstens ans Herz gelegt!
Trackliste:
01. Beauty of Dreams 02. Forgive and Forget 03. Never give up 04. In my arms 05. Reach out 06. New Generation 07. Forever in your Eyes 08. Hungry Hearts 09. That`s the way Love goes 10. Keep on loving you 11. Out of Love 12. Love to survive
Julian
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