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Ab sofort präsentieren wir jeden Montag ab
20.00 Uhr ein redaktionell geprüftes Album mit 3 Songs beim Internet Radio
www-rock-schmiede.de.
DJ Oldwoodstock wird euch außerdem mit weiteren Schmankerln einheizen.

Flyer-Paranoid

Außerdem gibt es jeden Mittwoch ab
 20.00 Uhr einen von uns ausgewählten Song aus einem brandaktuellen Album auf
www.radio-paranoid.net.
In der Heart N Heavy Sendung des großartigen DJ GeneralCuster. Auch hier heißt es unbedingt reinhören!

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Band: Astral Doors
Album: Testament of Rock
Spielzeit: 60:50 min
Plattenfirma/Vertrieb: Metalville/Intergroove
Veröffentlichung: 19.11.2010
Homepage: www.astraldoors.com
Wertung: keine Wertung
Wenn es einen stimmlichen Erben von Ronnie James Dio gibt dann ist es ohne Zweifel Nils Patrik Johansson der Frontmann der Band ASTRAL DOORS: Deren Stil plus die Klangfarbe von Nils Patrik´s Stimme lassen alle Dio Jünger doch etwas verheißungsvoller in die Zukunft schauen, ASTRAL DOORS blicken nun schon auf eine 10 jährige Bandhistory zurück. Zeit um uns als ein Best Of Album zu servieren. Normalerweise eine schwierige Angelegenheit. Zu groß sind die immer wiederkehrenden Vorwürfe von Kommerz und Profitgier. Nicht so in diesem Fall. Hier durften nämlich die Fans die Songs selbst zusammen stellen. Eine gute Idee wie ich finde, was ja auch schon ein paar Mal in der Metalhistorie umgesetzt wurde. Die so entstandene Songauswahl kann sich wirklich sehen lassen. Es gibt einen guten Querschnitt durch die bisherigen Veröffentlichungen „Of the Son and the Father“ (2002), „Evil is forever“ (2005), „Astralism“ (2006) , „New Revelations“ (2008) und „Requim of Time“ (2010). Von jedem Album sind Songs enthalten. Außerdem gibt es als kleines Goodie oben drauf noch den bislang unveröffentlichten Song „Victory“. Dieser fügt sich recht gut in die bisherige Songhistorie und die hohe Qualität der Songs ein. Zum Anfang meint man, man ist in einem VAN CANTO Stück gelandet. Mehrstimmiger Gesang schalt uns entgegen, bevor die Instrumente hinzustoßen und uns einen Midtempo Song in gewohnter ASTRAL DOORS Qualität präsentieren. Mit allem was dazugehört, ausdrucksstarker Gesang, mitsingbarer Chorus und stampfenden Rhythmus.


Anspieltipps:

Da es ein Best Of Album ist, brauchen wir hier keine Anspielltipps. Das ganze Album besteht nur aus Hits der Band.

Fazit :

ASTRAL DOORS Qualität bleibt ASTRAL DOORS Qualität. Punkt, mehr gibt es glaube ich nicht zu sagen. Für mich hätte es persönlich noch kein Best Of Album sein müssen, aber ich bin auch Fan der Band und habe eh alle Alben. Durch den Labelwechsel zu Metalville, könnten aber neue Metalheads auf die Band aufmerksam geworden sein und diese können sich hier einen guten Überblick über das bisheriger Schaffen ihrer Lieblinge verschaffen. Da auch ältere Songs der ersten Alben zu hören sind, macht das Ganze dann durchaus wieder Sinn. Für Besitzer aller bisherigen Alben lohnt sich der Kauf, trotz des neuen Songs „Victory“,aber nicht. Für alle ASTRAL DOORS Neulinge heißt es hier aber Value for the Money und somit also auch ein Pflichtkauf!.

Trackliste:

01.Cloudbreaker
02. Time to Rock
03. Of the son and the father
04. Black Rain
05. Power Glory
06. Pride of Christ
07. New Revelation
08. Slay the Dragon
09. London Caves
10. Evil is forever
11. Lionheart
12. Quisling
13. Testament of Rock
14. Victory

Julian
 

Astral Doors - Requiem Of Time

Band: Astral Doors
Album: Requiem Of Time
Spielzeit: 58:58 min
Plattenfirma/ Vertrieb: Metalville
Homepage: www.astraldoors.com oder www.myspace.com/astraldoors
VÖ: 29.01.2010
Wertung: 8,5 von 10
ASTRAL DOORS waren ja schon immer die Lieblinge vieler Kritiker und auch ich muss sagen, dass ihre bisherigen Werke (bis auf das leicht schwächelnde Vorgängeralbum „New Revelation“) allesamt saustark sind. Umso gespannter war ich auf ihr fünftes Werk, „Requiem Of Time“ genannt. Fehlendes Selbstvertrauen kann man den Schweden nicht attestieren, schließlich verkündet uns Song Nummer 1 bereits das „Testament Of Rock“, welches nach einem ruhigen Beginn wirklich voll im gewohnten DIO-Style nach vorne prescht und heftig zum Mitbangen und Gröhlen animiert. Geil!!! Was für eine Hymne. Eher im Midtempo angesiedelt groovt dann „Power And The Glory“ um die Ecke. Ordentlich, aber nicht ganz so stark. Da auch „Rainbow Warrior“ eher Standardkost bietet und diese zwar qualitativ hochwertig ist, mich jedoch nicht zu Begeisterungsstürmen reißt, stellte sich erstmal leichte Enttäuschung ein. Dies ändert sich dann jedoch abrupt. Dem unwiderstehlichen Sog von „Call Of The Wild“ konnte ich mich nicht entziehen, cool. Völlig von den Socken war ich dann bei „St. Peters Cross“. Einfach nur genial. Mörderriff, verdammt abwechslungsreich und dann kommt ein Refrain, bei dem ich völlig aus den Latschen gekippt bin. Göttlich. Das galoppierende „So Many Days, So Many Nights“, die Hymne „Blood River“ , das flotte „Anthem Of The Dark“ und das mit einem herrlichen Text versehene „Metal DJ“ zeigen ASTRAL DOORS in absoluter Topform. Bei „Fire And Flame“ bin ich leider nicht ganz Feuer und Flamme, doch „The Healer“ und die abschließende Powerballade „When Darkness Comes“ lassen die Schweden wieder ganz stark an unserer Hall Of Fame kratzen. ASTRAL DOORS bieten eine knappe Stunde besten traditionellen Metal, der sich schleunigst in eure CD Regale verirren sollte. „Requiem Of Time“ ist tatsächlich das bisher stärkste Album geworden und ich bin mir sicher Album Nummer 6 schafft dann auch die letzte Hürde und marschiert schnurstracks in unsere Hall Of Fame.

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