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ARTIZAN_-_Curse_of_the_Artizan_artwork

Band: Artizan
Album: Curse of Artizan
Spielzeit: 48:05 min
Plattenfirma: Pure Steel Records
Veröffentlichung: 29.04.2011
Homepage: www.artizanmetal.com
Wertung: 8 von 10
US Power Metal scheint wieder schwer im Kommen zu sein. Bereits 2009, einem Jahr nach ihrer Gründung, eroberten die US Amerikaner ARTIZAN mit ihrer ebenso betitelten Debüt EP den Musik Underground. Nun im Jahre 2011 erscheint endlich das von vielen erwartete Debütalbum „Curse of Artizan“, wo unter anderem auch aufgeklärt werden soll um wem oder was es sich eigentlich bei Artizan genau dreht.
Der Sound der Band könnte man als progressiv angehauchten US Power Metal bezeichnen. In der Schnittmenge solcher Bands wie SAVATAGE, JUDAS PRIEST oder auch IRON MAIDEN. Für die druckvolle aber klare Gesangsarbeit bei ARTIZAN zeichnet sich der Ex LEVIATHAN Sänger Tom Braden verantwortlich. Hinter den Kesseln sitzt Gründer Ty Tammeus, für den Basspart zeichnet sich Jonathan Jennings Jr. verantwortlich und die Gitarrenarbeit teilen sich Shamus McConney und Steffen Robitzsch. Viel mehr Infos lassen sich aus dem, mir vorliegenden, Promoschreiben leider nicht herrausziehen. Sei es drum.
Mal schauen wie es uns der Spagat von ARTIZAN zwischen Härte und Melodien schmeckt.
Als Opener fungiert „Trade the World“. Das Ganze bewegt sich im Midtempo Bereich und steigt langsam mit einem Schlagzeug Teil ein. Kurz darauf setzen dann aber die Gitarren Riffs und der klare Gesang von Fronter Tom ein. Die Melodien zeichnen sich hier durch das punktgenaue Spiel von Schlagzeuger Ty sowie die klasse Gitarrenarbeit von Shamus und Steffen aus. Der Chorus wiederum ist sehr melodisch und eingängig gehalten und hier kann Sänger Tom zeigen was er kann. Eine sehr gute Eröffnung, welcher zwar ein bisschen Überlänge hat, aber zu keiner Zeit sperrig wirkt.
Mit „Rise“ geht es weiter in der Welt von ARTIZAN. Die Nummer wartet mit einem tierischen Groove auf, der einen sofort zum mitwippen einlädt und die Nummer ebenfalls sehr eingängig macht. Der klasse Chorus sorgt ebenfalls dazu, das ihr den Track nicht mehr so schnell aus dem Kopf bekommt. Wieder eine sehr gute Leistung der Amerikaner.
Mit dem folgenden „The Man in Black“ werde ich nicht so ganz warm. Auf der einen Seite machen die Jungs hier nicht viel falsch, aber auf der anderen Seite fehlt irgendetwas, was die Nummer gleichwertig zu den vorherigen macht. Vielleicht ist das Ganze einfach etwas zu platt und zu eintönig. Hier können mich die Jungs nicht vom Stuhl reißen.
Besser läuft mir wieder „Fire“ rein. Ein langsamer Gitarren/Gesang betonter Einstieg weicht bald dem starken Schlagzeug und Bassspiel der Rythmusfraktion. Garniert mit den krachenden Gitarrenriffs haben wir es hier mit einem eigentlich recht simpel gestrickten Rocker zu tun, die andauernden Tempowechsel heben das Stück aber doch gut aus der Masse hervor.
Das folgende „Fading Story“ ist ebenfalls wieder im Midtempo Bereich angesiedelt. Das Besondere an der Nummer ist ganz eindeutig der klasse Chorus, der einem die Nummer im Gedächtnis behalten lässt. Der absolut geniale instrumentale Mittelteil ist ebenfalls eine Stärke des Songs und macht das Ganze zu einem sehr starken Track.
Das Schlussepos „Curse of Artizan“ muss ich natürlich auch noch erwähnen. Hier werfen ARTIZAN nochmal alles ins Rennen was sie so ausmacht. Einen großen Schuss Progressiv Metal, Abwechslung in der Melodieführung und ein klasse Chorus. Sänger Tom weiß erneut zu überzeugen und auch der Rest der Mannschaft steht ihm in nichts nach. So eine klasse Nummer zum Schluss, da kann man den Jungs nur gratulieren. Beide Daumen hoch!

Anspieltipps:

Dieses Mal kann ich euch hier den Opener “Trade the World”, das geniale “Fading Story” und das Schluss Epos “Curse of Artizan” ans Herz legen.

Fazit :

Den Schlenker in das US Power Metal Genre habe ich nicht bereut. Soviel steht schon mal fest. ARTIZAN bieten auf ihrem Debütalbum einen erfrischenden Mix aus den US Power Metal Charakteristika gepaart mit etwas Progressivität und vielen Melodien. Die Mannschaft ist gut aufgestellt und besitzt mit Sänger Tom jemanden der diese Art von Musik sehr gut vertont. Dazu kommt das sehr beeindruckend genaue Spiel von Gründer Ty und die notwendige Härte bei den Gitarrenparts. Das Album bietet auch eine sehr gute Mischung zwischen “normalen” und überlangen Nummern, so das man es sehr gut hören kann. Mit ihrem Debütalbum “Curse of Artizan” legen die Amerikaner von ARTIZAN auf jeden Fall einen sehr guten Grundstein für ihren weiteren Weg. Und dieser ist mir auch ohne Probleme gute 8 Punkte wert.

Trackliste:

01. Trade the World
02. Rise
03. The Man in Black
04. Fire
05. Fading Story
06. Game within a Game
07. Torment
08. Curse of the Artizan


Julian

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