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Band: Annihilator Album: Annihilator Spielzeit: 48:45 min. Label/ Vertrieb: Earache Records/ Souldfood VÖ: 24.05.2010 Homepage: www.annihilatormetal.com Wertung: 9 von 10 Na, wer schaut uns denn da aus den leeren Augen entgegen? Die Haut zerfurcht und aufgerissen. Man weiß es nicht wirklich. Man weiß nur, dass das blutverschmierte Wesen sehr unheimlich wirkt, noch dazu, weil es das Wort Annihilator in die Stirn geritzt hat. Ein Hardcore-Annihilator-Fan? Wie gesagt, man erfährt es leider nicht. Aber genug vom Cover, kommen wir zur Musik: die Thrasher Annihilator haben es wieder einmal gewagt und nach drei Jahren ein neues Studioalbum hervor gebracht. Um es mit einem einfachen, kleinen Wort zu beschreiben: es ist packend! Jeff Waters, Bandgründer, Gitarrist und Sänger, hat es nicht verlernt, schnelle, reißende und hammerharte Songs abzuliefern. Das Album bietet 10 davon. Na gut, die Nummer 6 Nowhere To Go könnte so etwas wie eine Ballade sein, oder nennen wir es zumindest vom Text so. Der Refrain, der melodisch ziemlich einfach gebaut ist, könnte von einer Metalcore-Combo stammen. Dann gibt es wieder positive Überraschungen, wie etwa The Other Side, mit groovendem Rock-Rhythmus einerseits und metal-lastigen Riffs andererseits. Wenn man sich eines der Soli, die ja wirklich zahlreich vorhanden sind auf dem Album, aussuchen müsste, würde ich mich für das bei 25 Seconds entscheiden. Gerade weil der Gegensatz zwischen ruhigen Bass-lastigen Passagen und auf Geschwindigkeit-setzende Riffs, die im Solo münden, so krass ist. Technisch anspruchsvoll ist auch Death In Your Eyes: häufige Rhythmuswechsel, schnelle Läufe und Stakkato-Riffs. Und zu guter Letzt gibt es noch eine Zugabe in Form eines Covers von Van Halen´s Romeo Delight. Die ist aber wirklich Delight und so gar nicht Annihilator. Ansonsten eine sehr gelungene Scheibe und absolut empfehlenswert! Franziska
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