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Band: Amberian Dawn Album: End of Eden Spielzeit: 43:25min. Plattenfirma/ Vertrieb: Spinefarm Records/ Soulfood Veröffentlichung: 20.10.2010 Homepage: www.amberiandawn.com Wertung: 8 von 10 Wow! Endlich wieder mal eine Symphonic-Power-Metal Band mit ner Sängerin, die wirklich was drauf hat. Nach den eher kläglichen Versuchen von diversen Bands – siehe Nightwish, die es jetz mit rockiger Frauenstimme probieren – mit Frauengesang verdienen die Mitglieder von Amberian Dawn, allen voran Sängerin Heidi Parviainen, großes Lob. Danke, dass es noch Musik gibt, die klassischen Gesang mit melodiösen Gitarren-Riffs vereinbaren kann und dabei nicht lächerlich klingt. End Of Eden ist bereits das dritte Album der Finnen. Gerade frisch bei Spinefarm Records unter Vertrag beschert ihnen dieser Silberling sicherlich den gewünschten Erfolg. Das Sextett um Sängerin Heidi hat mit End of Eden eine knappe Dreiviertelstunde teils episch und atmosphärisch teils wahnsinnig schnelle und hoch virtuose Tracks geschaffen. 10 an der Zahl. Gerade Gitarrist Kasperi Hikkinen zeigt bei seinen Solo-Passagen sein Können. Die volle Sopranstimme von Heidi passt wunderbar zu den zarten Keyboard-Klängen. Mir fiel beim ersten Mal Anhören sofort eine super Bezeichnung für diese Art von Musik ein: Feen-Metal. Und das ist ganz und gar nicht abwertend gemeint. Besonders toll ist es, dass sie auch auf finnisch singen. Virvatulen laulu ist eine melancholisch-dramatische Ballade, ein Duett zwischen Opern-Bariton Markus Nieminen und Heidi. Zum Abschluss gibts noch einen doomig-angehauchten Song: War In Heaven. Hier darf Tuomas Seppälä auch mal mitsingen. End Of Eden ist ein wirklich gelungenes Album geworden, sehr durchdacht und bis ins Detail geplant. Was vielleicht ein bisschen störend wirkt sind die vielen Synthesizer-Effekte. Und obwohl der Gesang echt beeindruckend ist, erinnert er doch sehr stark an Tarja Turunen. Dafür gibts je einen Minuspunkt. Ansonsten: gut gemacht. Franziska
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