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Band: Altaria Album: Unholy Spielzeit: 45:43 min Plattenfirma/ Vertrieb: Escape Music Homepage: www.ovaali.org/altaria VÖ: 28.08.2009 Wertung: 8,5 Meine Herren, hatte ich ALTARIA noch als durchschnittliche Melodic Metal Band in Erinnerung, hat sich anno 2009 doch so einiges getan. „The Fallen Empire“, das 2006er Album habe ich nach dem ersten Durchlauf von „Unholy“ noch mal angehört, da ich wissen wollte, ob mich meine Erinnerung trog. Nein, tat sie nicht. Damals waren sie wirklich nur kaum besser als der Durchschnitt. Liegt vielleicht auch daran, dass mittlerweile 50% der Band ausgetauscht wurden. „Unholy“ wandelt stark auf den Pfaden von SINNER, AXEL RUDI PELL und dürfte auch unserem Stefan ganz ordentlich munden, gell? „Alterior Motive“ zeigt dann auch gleich die Marschrichtung, starker Song. Das folgende „Warrior“ sollte unbedingt mit voller Lautstärke gehört werden. Herrlich, könnte echt 1:1 auch von PELL stammen. Neusänger und Bassist Marco Luponero könnte glatt als Zwitter zwischen Johnny Gioeli und Mat Sinner durchgehen. „Unholy Invasion“ & „Pride And Desire“ schwächeln aber leider ein wenig, ehe „The Lake“ dann sämtliche Balladenfreaks glücklich machen sollte. Ehrlich, dies ist eine der stärksten Balladen der letzten 5 Jahre. Gefühlvoll und mit tollen Melodien ausgestattet. „Danger Zone“ rockt wieder schön, „Steal Your Thunder“ macht Spaß und auch „Wind Beneath My Wings“ zählt zu den starken Momenten im Leben einer Melodic Metal Band. ALTARIA hängt sich im CD Player fest und will einfach diesen nie wieder verlassen, Repeat Taste einschalten und genießen. „Unholy“ ist trotz des billigen Covers ein absoluter Pflichtkauf im Sommer 2009.
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