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Band: Alkonost Album: The Path We´ve Never Made (Put´ Neprojdennyj) Spielzeit: 54:54 min. Plattenfirma/Vertrieb: Vic Records/Plastic Head Homepage: www.alkonost.ru oder www.myspace.com/alkonostrussia Wertung: 7 ALKONOST ist urpsrünglich eine Sagengestalt aus dem russischen Volksglauben, und genau da liegt auch der (textliche) Schwerpunkt und das Image des Sextetts aus der ehemaligen Sowjetunion. Nach fast drei Jahren, die die Langrille nun schon auf dem Buckel hat, ist das ursprünglich 2006 erschienene vierte Werk der Folk/Pagan-Metaller nun auch in Europa bzw. Deutschland erhältlich. Neben diesem Album wird das holländische Label Vic Reocrds auch noch den 2004er Rundling “Between The Worlds” anbieten. Auf „The Path We´ve Never Made“, so der englische Alternativtitel, poltern die sechs Jungs und Mädels aus der Teilrepublik Tatarstan um einiges metallischer los. Hatte der Vorgänger „Mezhmirie“ noch Lauten oder ähnliche altertümliche Instrumente an Bord, gehen ALKONOST beim vorliegenden Rundling um einiges roher zu Werke, ja teilweise wird sogar ein bisschen geholzt. Immer im Vordergrund ist dabei das Gesangsduell der Geschlechter, denn Alyona Pelevina sorgt für Opernstimmung während Basser Alexej für die Growls zuständig ist. Das führt bei den einen zu hochrollenden Zehennägeln und garstiger Gänsehaut, für die anderen ist ein weiterer willkommener Happen dieser immer größer werdenden Zunft. Die Songs allesamt ziemlich lang, was die Laufzeit von knapp 55 Minuten. bei gerade mal 7 Stücken eindeutig beweist. Trotzdem kommt keine Langeweile auf, denn die Songs strotzen nur so vor Ideenreichtum und Variationen. Das muss man den Russen definitiv lassen. Der Sound ist auch gegenüber den oft etwas rumpelnden Vorgängern enorm verbessert worden, damit muss sich die Band nicht vor der westlichen Konkurrenz verstecken. Die Gitarren sind um einiges nach vorne gerückt, was „The Path We´ve Never Made“ außerdem eine metallischere Note verleiht. Genrefans dürfen ALKONOST auf jeden Fall eine Chance geben, denn sie haben doch innerhalb der gesteckten Grenzen ihre eigene Art zu musizieren gefunden. Budjem sdorowy! Stefan
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