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Band: Adagio Album: Archangels In Black Spielzeit: 47:39 min. Plattenfirma/Vertrieb: Listenable Records/Soulfood Homepage: www.adagio-online.com oder www.myspace.com/adagioofficial Wertung: 8 So, so schwarze Erzengel haben die Jungs von ADAGIO ihr neuestes Kind genannt. Veränderungen hat es auch im Line Up gegeben und neu ist der Finne Chris Palin als Sänger hinzu gestossen. Und verdammt, der Junge ist wirklich gut. Er bietet wirklich eine sehr variable Stimme an und überzeugt nicht nur bei den gesungenen Passagen, auch die Growls und Grunts können sich hören lassen. ADAGIO lassen sich ansonsten in keine Schublade zwängen, spielen progressiven Metal, der sich mal an klassischen Thrash Metal anlehnt, mal fast Death Metal mit Blastbeats wird, um dann dem Hörer mit einer sehr ruhigen Passage eine kurze Verschnaufpause zu gönnen. Natürlich fehlen die klassischen Keyboardsoli in atemberaubendem Tempo auch nicht. Highlights gibt es mit „Twilight At Dawn“, bei dem gekonnt sämtliche Stilrichtungen zu einer festen Einheit verschmolzen werden. Oder auch „The Astral Pathway“, welches doch eher traditionellen Progressive Metal bietet. Dargeboten wird alles auf technisch höchstem Niveau und wenn die Jungs dies alles live in diesem Tempo darbieten können, dann ehrlich Hut ab. Auch die Produktion ist astrein. Den einzigen Kritikpunkt, den ich überhaupt habe, ist der, dass ADAGIO manchmal etwas zu viel wollen und auch können und dabei doch leicht der rote Faden verloren geht bzw. die Eingängigkeit darunter leidet. Wenn ADAGIO dann den Hörer mit dem schnellen „Getsu Senshi“ verabschieden, zaubert dies ein Lächeln auf das Gesicht des Metal Fanatikers, der weiß, dass er ein richtig gutes Album gehört hat, welches definitiv so manches weitere Mal in die Stereoanlage wandern wird. Die schwarzen Erzengel rocken einfach heftigst ab.
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